Aktueller Milchmarkt (KW4)

Die Milchwoche: Milchpreisindikator auf Rekordniveau

Rekord: ife-Rohstoffwert im Januar bei 54,3 Cent ++ Milchanlieferungen unterschreiten Vorjahresniveau ++ Rohstoffmarkt fest ++ Spotmilchpreise ziehen steil an

In dieser Woche stand das milchpolitische Frühshoppen in Berlin an. Der Milchindustrieverband richtete die Veranstaltung unter dem Motto „Vom Green Deal zur Farm2Fork – Und wer zahlt die Zeche?“ aus. Die fünf Diskussionsteilnehmer, Vertreter des BMEL, Verbänden, der Wissenschaft und Molkereiindustrie, waren sich bei einem Thema einig: so wie es gerade läuft, geht es nicht weiter. Die wichtigsten Aussagen der Tagung haben wir für Sie hier zusammengefasst:  

Deutlich weniger Milch und im Gegenzug höhere Milchpreise – dazu könnte der Green Deals führen. Doch davon profitieren werden am Ende nur einige wenige Milcherzeuger.

Milchanlieferungen weiterhin deutlich unterm Vorjahr

Auch wenn die Milchanlieferungen saisonal weiter ansteigen, wird das Vorjahresniveau deutlich unterschritten. Laut Schnellberichterstattung der ZMB stiegen die Milchanlieferungen in der zweiten Kalenderwoche 2022 im Vergleich zur Vorwoche um 0,3 % an. In der Vorjahreswoche lag die abgelieferte Milchmenge um 2,3 % über dem diesjährigen Niveau. 

Spotmilchpreise ziehen steil nach oben

In der vierten Kalenderwoche 2022 sind die Spotmilchpreise laut DCA um 3,50 €/ 100 kg auf durchschnittlich 52 €/100 kg gestiegen. In Süddeutschland zogen die Preise steiler an im Vergleich zu Nord- und Ostdeutschland. 
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