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AMS: Drei Tipps, um günstiger zu melken

Melkroboter können teuer werden. Die wichtigsten Hebel, um im Alltag Kosten einzusparen!

Die Verbräuche von Wasser, Strom und Dippmitteln (und somit die Kosten) schwanken bei Melkrobotern deutlich. Die wichtigsten Hebel, um im Alltag Kosten einzusparen:
  • Wartungsroutinen etablieren (Strom),
  • Einstellungen der Reinigung überprüfen (Wasser und Strom),
  • Dippmittelverbrauch kontrollieren.

1. Wartung muss Routine werden

Für jeden Roboter sind vom Hersteller bestimmte Wartungs- und Kontrollroutinen vorgesehen. Es empfiehlt sich dringend, diese einzuhalten und „sich zu eigen“ zu machen. Denn z.B. schon eine leichte Leckage im Kompressor kann den Stromverbrauch um ein Drittel erhöhen! Problematisch, wenn das erst nach Monaten auffällt.

Wir veranstalten ein 3-tägiges Seminar für Milchkuhhalter und Herdenmanager, die mit Melkrobotern arbeiten und die Arbeit mit der Herde verbessern möchten.

Etablieren Sie darum feste Kontrollroutinen in Ihrer Arbeitswoche.
  • Prüfen Sie z.B. täglich, ob alles dicht ist (Tipp: morgens einmal genau hinhören – oft zeigt sich ein Problem schon am Geräusch!).
  • Schreiben Sie einmal in der Woche an einem festen Termin die Zählerstände bei Strom und Wasser auf und kontrollieren Sie den Ölstand der Vakuumpumpe.
  • Größere Eingriffe, wie z.B. eine Reinigung der Kühlrippen jedes Vierteljahr, lassen sich gut mit der Arbeit eines Servicetechnikers verknüpfen.
Dieser kann Sie auch beraten, die richtigen Kontrollpunkte auszuwählen. Wichtig: Regelmäßig und strukturiert kontrollieren! Ideal ist es, wenn Sie vor allen relevanten Verbrauchern (Kühlung, Warmwasserbereitung, Melken) eigene Stromzähler installieren lassen – so fallen Abweichungen schnell auf.

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