Aktueller Milchmarkt

Die Milchwoche: steigende Milchpreise in Sicht

Verhaltener Anstieg der Milchmenge ++ Butterpreise gestiegen ++ Erzeugerpreise: kein Ende der Preisralley ++ FrieslandCampina: Garantiepreis bei 46,50 €

Der Ukraine-Konflikt macht die Märkte nervös.  Auch wenn sich der Krieg bisher auf die Ukraine begrenzt, werden dessen Auswirkungen weitreichend sein und sich auf globale Gemeinschaften und Volkswirtschaften auswirken, schätzt Emma Higgins, Agraranalystin der Rabobank die aktuelle Situation ein. Auf jeden Fall würden die Auswirkungen die Lebensmittelhersteller treffen.
Inwieweit wird der Konflikt die globalen Milch- und Futtermittelmärkte treffen? Und welche Auswirkungen hat der Krieg auf die Milcherzeugerpreise hier in Deutschland? 
Zum Ukraine-Krieg:
Einfluss auf den Futtermittelmarkt: Die Ukraine gilt als die „Kornkammer Europas“. Inwieweit wird der Krieg die globalen Futtermittelmärkte treffen? 
Wohlfarth: „Die Folgen treffen Milcherzeuger überall in der Welt“: Welche Rolle spielen die Ukraine und Russland im internationalen Milchmarkt und welche Folgen wird der aktuelle Krieg auf die Milchströme und -preise haben?

Milchmenge steigt saisonal nur verhalten

Der saisonale Anstieg der Milchanlieferungen geht weiter, wenn auch verhaltener als noch in den Vorwochen. In der siebten Kalenderwoche erfassten die Molkereien laut ZMB Schnellberichterstattung 0,3 % mehr Milch im Vergleich zur Vorwoche. Die Differenz zum Vorjahrniveau fällt mit 0,8 % etwas geringer aus.

Ursächlich für die geringeren Milchanlieferungen sind zum Teil die in den vergangenen Jahren stark rückläufigen Milchkuhzahlen (Rinderbestand in der EU deutlich abgebaut). Aber nicht nur in Europa, auch in den USA wurden zuletzt weniger Milchkühe gezählt. Jetzt hat sogar das Landwirtschaftsministerium in Washington (USDA) die Prognose der Milchanlieferungen nach unten korrigiert. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die Preise von Milchprodukten in den USA: Die...


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