Futterknappheit

Zwischenfrüchte zur Futtersicherung

 Vielerorts ist die Futtersituation kritisch, es droht ein Futtermangel. Macht eine Zwischenfrucht nach Mais Sinn, um Futterreserven anlegen zu können?

In vielen Regionen war nach dem zweiten Gras-Schnitt Schluss, auch der Mais wird bereits vielerorts gehäckselt. Zwar haben noch viele Milcherzeuger Futterreserven aus dem vergangenen Jahr, aber ein ausreichender Futtervorrat für das kommende Jahr ist trotzdem gefährdet. Wir haben deshalb Hubert Kivelitz (Berater Grünland, Futterbau und Zwischenfrüchte) gefragt, ob eine Zwischenfrucht nach Mais jetzt helfen kann, Futter für das kommende Jahr zu generieren.

Hubert Kivelitz

LWK NRW

Elite: Macht es Sinn nach Mais eine Zwischenfrucht für die Futternutzung im nächsten Frühjahr zu säen?
Kivelitz: Eine Zwischenfrucht zwischen der Anbaufolge Mais auf Mais zu etablieren, hat den Vorteil, dass die Vegetationszeit im Herbst und im darauf folgenden Frühjahr für die Erzeugung von Biomasse – in diesem Fall für die Futternutzung – effizient genutzt wird. Zudem ergeben sich positive Effekte im Hinblick auf den Boden- und Gewässerschutz sowie auf die Humusbildung. Im Rahmen der GAP-Reform 2023 wird ein Fruchtwechsel vorgegeben. Das heißt, dass in der Anbaufolge Mais nach Mais künftig zwingend eine Zwischenfrucht oder Untersaat stehen muss.

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