Tiergesundheit

Tierärzte kritisieren Verschärfung des Tierarzneimittelgesetzes

Nutztierpraktiker protestieren beim bpt-Kongress gegen die erneute Gesetzesänderung im Eilverfahren. Sie fürchten um die Zukunft des Berufsstandes.

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) hat auf dem bpt-Kongress einstimmig eine Resolution verabschiedet,  mit der sie die Regierung auffordert, den kurzfristig vorgelegten Änderungsantrag für das Tierarzneimittelgesetz (TAMG) zurückzuziehen. Leider hat das die Abstimmung im Bundestag nicht mehr beeinflusst und der Änderungsantrag zum TAMG wurde bewilligt. 
Seit einem Jahr gilt das neue Tierarzneimittelgesetz (TAMG), dessen wichtigste Neuerungen sind:
  • Das selektive, antibiotische Trockenstellen ist Pflicht.
  • Vor der Therapie mit Reserveantibiotika müssen Antibiogramme angelegt werden.
  • Therapievorgaben auf dem Beipackzettel sind bindend.

In Zukunft müssen Tierärzte jede Antibiotikaanwendung mit Therapie- und Wirktagen dokumentieren.  (Bildquelle: Weerda )

Verbrauchsmengenerfassung ab Januar 2023

Knapp ein Jahr später reicht die Ampelkoalition bereits einen ersten Änderungsantrag zum TAMG ein. Das Gesetz wurde noch vor Jahresende verabschiedet und gilt dann ab Januar 2023. Das sind die von der Tierärzteschaft kritisierten Punkte:
  • Tierärzte müssen Verbräuche melden: Die...


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