Tiergesundheit

Warzen: Abwarten oder behandeln?

Warzen am Euter sehen unschön aus und sind ansteckend. So bekommt man das Problem in den Griff.

Dr. Markus Besseling

Warzen sind gutartige Hautwucherungen und entstehen dort, wo kleine Risse in der Haut den Papillomaviren eine Eintrittspforte bieten. Betroffen sind Jungtiere bis zu einem Alter von zwei Jahren. Die gestielten Papillome können überall auf der Haut wachsen und werden bis zu faustgroß, entzünden sich und können stinken (Entzündungsprodukte). Die Öberflächen reißen auf und bluten. Mit dem Blut werden die Viren weiterverbreitet.

Gute Selbstheilung

Die meisten Warzen brauchen ein bis drei Monate bis zur vollständigen Blüte und bilden sich dann in der gleichen Zeit wieder zurück (Selbstheilung). Danach kann man davon ausgehen, dass das Rind zwei Jahre lang immun ist. Bei geringem Befall gilt deshalb die Behandlungsempfehlungen für Warzen: „Warz ab“, erklärt augenzwinkernd der Tierarzt Dr. Markus Besseling aus dem Münsterland. 

Bevor eine große...