Stalltechnik

Das Tor, dein Freund und Helfer Plus

Wer Treibewege im Kuhstall durchdenkt und Tore an der richtigen Stelle platziert, kann Zeit sparen und Stress verhindern. Tipps von Tierärztin Virpi Kurkela.

Virpi Kurkela

Tierärztin

4dBarn, Oulu (Finnland)

Kuh Nummer 821 soll in den Separationsbereich. Das Problem: Sie liegt am anderen Ende des Stalls gemütlich in einer Liegebox. Soll nur eine Person diese Aufgabe unter Zeitdruck erledigen, kann dieses Szenario schnell zu einer Geduldsprobe werden. Wenn die Kuh einfach nicht in die richtige Richtung laufen will und sich immer wieder umdreht kann das den Treiber ganz schön ins Schwitzen bringen. Am Ende sind alle gestresst, der Mitarbeiter genauso wie die Kuh.
Umgruppierungen und das Treiben von Kühen gehören zum Arbeitsalltag im Betrieb. Um Stress für Mensch und Tier zu reduzieren, sollten die Treibewege so einfach wie möglich und mit so wenig Personenkontakt wie möglich ablaufen. Das Ziel: Eine Person treibt die Kuh entspannt von A nach B. Wie Sie Kühe entspannt von A nach B treiben, lesen Sie hier). Funktionale Tore helfen, den Kuhverkehr im Stall zu lenken und zu leiten.

Kühe unkompliziert separieren

Kein Platz für einen Wartebereich vor der Melkeinheit? Wollen Sie Treibewege im Stall abtrennen, haben aber keinen Platz für praxisübliche Schwingtore? Kein Problem. Bauen Sie eine Hubschranke ein. Diese nach oben zeigende Schranke lässt sich zum Schließen mit wenig Kraftaufwand nach unten ziehen. So entsteht innerhalb von wenigen Sekunden eine flexible Abtrennung. Die Tore sind meist flexibel in der Länge und können über Bereichen mit unterschiedlichen Breiten angebracht werden.


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