Milch ist knapp, Molkereien teils nicht ausreichend bedient

Die rückläufige Entwicklung des Milchaufkommens in Deutschland setzt sich fort und zwar zuletzt verstärkt. So lag der der Rohstoffeingang bei den Molkereien Mitte September (37. KW) laut Schnellberichterstattung der ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH im Bundesmittel um -1,2 % niedriger als in der Vorwoche und um ganze -3,1 % niedriger als in der Vorjahreswoche.
Milchmarktanalysten sprechen nun eindeutig von einer „knappen Rohstoffverfügung“, woraufhin die Entwicklungen an den Spotmärkten schon seit Wochen deuten.
Der Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) berichtete in der letzten Septemberwoche (KW 39) sogar davon, dass „die geringe Milcherzeugung nicht immer für die Verarbeitungswünsche der Molkereien ausreiche“. Sprich: Es fehlt Milch im Süden!
Darauf weisen auch die Preise für Rohmilch am Spotmarkt hin, die in der letzten Septemberwoche (KW 39) laut DCA in Süddeutschland auf 50,50 € pro 100 kg Rohmilch (unbearbeitet, GVO-frei, auf Basis von 4,0 % Fett) gestiegen sind! Siehe Spotmilchpreise erreichen die 50 Cent-Marke!
Quellen: ZMB, AMI, DCA


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