Angestellte einarbeiten

Einarbeitung nach Plan

Neuen Mitarbeitern fällt der Start leichter, wenn die Einarbeitung systematisch erfolgt. Kleiner Aufwand, große Wirkung!

Charlotte Rothert

Galaxis

Wer neu ist, hat viele Fragen: Wie sind die Abläufe? Wer kann mir weiterhelfen? Gehört das zu meiner Aufgabe oder macht das der Kollege? Leicht werden neue Mitarbeiter mit Informationen „überfrachtet“ – kein Wunder, schließlich kostet es Zeit, Aufgaben immer wieder zu erklären. Doch wer sich für die Einarbeitung einen sinnvollen Ablauf überlegt und einen Einarbeitungsplan erstellt, kann letztlich Zeit und Aufwand sparen. So geht‘s:

Probearbeiten auswerten – Aufgaben anpassen

Meist endet der Bewerbungsprozess mit einem Probearbeiten. Neben den Informationen aus den Bewerbungsunterlagen gibt es dann auch schon einen ersten Eindruck von den praktischen Fähigkeiten des künftigen Mitarbeiters. Die Entscheidung ist gefallen – nun kann die Stelle noch leicht angepasst und an dem konkreten neuen Teammitglied ausgerichtet werden. Ein Einarbeitungsplan entsteht wie folgt:
  1. Aufgaben des neuen Mitarbeiters aufschreiben,
  2. in einen Tages- und Wochenplan eingliedern (Wann wird was erledigt?),
  3. daraus folgend Kernarbeitsbereiche sowie Hauptaufgaben auflisten,
  4. Ansprechpartner für die jeweiligen Arbeitsbereiche festlegen (und darüber informieren sowie
  5. einen Zeitraum bestimmen, in dem der neue Mitarbeiter die Arbeitsbereiche nacheinander durchläuft und die dazu gehörigen Aufgaben erlernt.

Trotz Plan flexibel bleiben

Ein solcher Plan darf einfach sein und sollte auch nicht dazu dienen, starr bestimmte Zeitabschnitte für das Erlernen einer Tätigkeit festzulegen. Denn der Zeitraum, den jemand benötigt, um eine Tätigkeit sicher auszuführen, sagt nichts über die künftige Qualität der Arbeit aus! Stattdessen bietet ein solcher Einarbeitungsplan sowohl dem Betrieb als auch dem Mitarbeiter eine Struktur und beugt Missverständnissen vor. 

Melken lernen Schritt für Schritt: Erst, wenn das Melken an sich sitzt, sollte ein neuer Mitarbeiter die nächste Arbeit erlernen, z.B. das Kühe holen. Gut ist, wenn immer ein Ansprechpartner für Fragen bereit steht!  (Bildquelle: Stöcker-Gamigliano)

Tipp: Geben Sie dem neuen Mitarbeiter einen festen Ansprechpartner an die Hand, an den er oder sie sich wenden kann! Dieser „Mentor“ überwacht zwar die Einarbeitung und...


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