Betriebszweig-Auswertung

Betriebsvergleich 2020: Im Durchschnitt keine Gewinne

Der Betriebsvergleich für nord- und ostdeutsche Betriebe zeigt, dass nur die besten 25 % Gewinne erzielten. Ein Grund: Höhere Kosten infolge steigender Preise.

Die Basis für eine Optimierung der Milchproduktion ist eine zeitnahe und regelmäßige Überprüfung der Kosten und Erlöse. Im Vordergrund dabei steht die regelmäßige Auswertung der ökonomischen Daten (Erlöse, Kosten, Preise) sowie der Naturaldaten (Kraftfutterverbrauch, Remontierungsrate, Milchleistung, Kuhabgänge usw.). Auf Basis dieser Daten wird von dem Beratungsunternehmen Koesling Anderson die Betriebszweigauswertung „MilchManager“ monatlich erstellt, um Veränderungen unmittelbar erkennen zu können. Zudem wird zweimal jährlich ein horizontaler Betriebsvergleich bereitgestellt. Aufgrund der zeitnahen Datenerfassung stehen die Resultate für das Kalenderjahr 2020 bereits jetzt schon zur Verfügung (Übersicht).

Positive Deckungsbeiträge, aber keine Betriebszweig-Gewinne

Die Auswertung zeigt, dass im Durchschnitt aller Betriebe im vergangenen Jahr zwar ein positiver Deckungsbeitrag, jedoch keine Betriebszweig-Gewinne erzielt werden konnten. Dabei ist jedoch festzustellen, dass die Milcherlöse mit durchschnittlich 32,9 ct/kg ECM nicht auf das Niveau mancher Vorjahre abgesunken waren. Vielmehr haben sich verschiedene Kostenpositionen verschlechtert. Davon betroffen ist das Kraftfutter, dessen Durchschnittspreise 2020 auf 247 €/t anstiegen, nachdem sie vor den Dürrejahren in 2017 noch bei 230 € lagen.

Kraftfuttermengen steigen kontinuierlich

In der Übersicht wird neben der...


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