Neue Nachweise von BTV8 im Rheinland-Pfalz

Über neun Monate nach dem letzten Fall der Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz hat das dortige Landesuntersuchungsamt (LUA) das Blauzungen-Virus Typ 8 (BTV8) bei drei Rindern aus einem Bestand im Kreis Südwestpfalz nachgewiesen. Seit dem ersten Ausbruch in Rheinland-Pfalz im Januar 2019 habe das LUA mehr als 40.000 Blutproben empfänglicher Tiere auf das Virus untersucht. Ganz Rheinland-Pfalz liegt im Restriktionsgebiet. Jeder, der im Sperrgebiet für das Virus empfängliche Tiere hält, muss diese dem Veterinäramt seiner Kreisverwaltung melden. Auch die Einschränkungen für den Handel gelten nach wie vor: Empfängliche Tiere dürfen grundsätzlich nicht aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete überführt werden. Dies gilt auch für Sperma, Eizellen oder Embryonen. Ausnahmen sind unter Auflagen möglich, etwa wenn die Tiere nachweislich geimpft sind. Die Pflicht Verdachtsfälle zu melden gilt weiterhin, allerdings verläuft die Erkrankung bei Rindern und Ziegen, im Gegenteil zum Schaf, meist ohne eindeutig erkennbare Krankheitsanzeichen.
Mehr Informationen zur aktuellen BTV-Situation in Deutschland finden Sie auf der Internetseite des Friedrich-Löffler Instituts: Tierseuchengeschehen Blauzungenkrankheit


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