Neue BTV-Fälle in Baden-Württemberg

Die Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg hat sich weiter ausgebreitet. Bisher sei das Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) in 14 Rinderhaltungsbetrieben in den Landkreisen Rastatt, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach festgestellt worden. Der Schwerpunkt des Geschehens liege damit derzeit in Südbaden.
Die jüngste Ansteckung der Kälber und Rinder wurde laut Ministerium bei Blutuntersuchungen der Tiere zum Zweck des Verbringens aus dem Sperrgebiet in freie Bundesländer sowie bei Monitoringuntersuchungen festgestellt. Die Infektion sei in den vergangenen Wochen erfolgt, womit sich die durch Stechmücken übertragene Tierseuche auch während der kalten Jahreszeit im Land weiter ausbreite.
Von amtlicher Seite wird weiterhin dazu geraten, sowohl gegen BTV-8 als auch gegen das Virus vom Serotyp 4 (BTV-4) impfen zu lassen. Es müsse damit gerechnet werden, dass im Frühjahr, bei wärmeren Umgebungstemperaturen, der Infektionsdruck durch die übertragenden Gnitzen noch stärker werde.
Das Stuttgarter Agrarressort wies darauf hin, dass es bei der Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit bereits Engpässe gebe. Sollten die Impfvorräte aufgebraucht sein, müsse bis zur Lieferung von neu produzierter Ware mit einer Wartezeit von drei bis vier Monaten gerechnet werden.
Quelle: AgE


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