Blauzunge: Neue Verbringungsregeln sind ein Problem

Der Bayerische Bauernverband (BBV) kritisierte die kurzfristige und überraschende Verschärfung der Verbringungsregeln von Wiederkäuern aus den Blauzungen-Virus-Sperrgebieten (siehe Elite-Artikel: "Blauzunge: Ab dem 17. Mai gelten neue Regeln!"). Denn davon seien auch Gebiete betroffen, in denen es noch gar keinen Blauzungenfall geben habe. Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Mittelfranken, Ottmar Braun, erklärte: „Unsere rinderhaltenden Mitgliedsbetriebe und der Bauernverband verstehen nicht, warum die bis zum 30. Juni in Bayern gültigen Verbringungsregeln jetzt von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe aufgekündigt wurden.“ Auslöser dieser Entscheidung sei wohl eine neue Risikoeinschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts, die jedoch keine neuen Erkenntnisse enthalte. Für die Rinderhalter bedeute das jedoch Riesenprobleme und verschärfe die ohnehin schon sehr angespannte Situation in den betroffenen Gebieten. Auch weil sich die Impfstoffverfügbarkeit nach wie vor nur zögerlich verbessert.
Quelle:AgE


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