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Feuerwehr rettet Kühe aus Güllekanal

Fünf in einen Güllekeller geratene Kühe konnten von der Feuerwehr am Samstagmittag in Akelsbarg gerettet werden.

Gegen 10 Uhr waren die Tiere in ihre missliche Situation gelangt und konnten vom dortigen Landwirten nicht aus eigenen Kräften befreit werden. Die alarmierte Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse rückte mit zwei Fahrzeugen aus und arbeitete sich unter Atemschutz im Keller zu den Kühen vor.

Schnell stand fest, dass die Rettungsmaßnahmen den Einsatz eines Kranes erfordern werden, sodass man umgehend die Feuerwehr aus Wiesmoor mit dem dort stationierten Rüstwagen nachalarmieren ließ. Gemeinsam gelang es, die Tiere mühsam aus der weitläufigen Grube zu heben. Schwierigkeiten bereitete die letzte zu rettende Kuh, die sich schließlich nur widerwillig aus dem Gefahrenbereich entfernen ließ.

Insgesamt verzeichnete man eine Einsatzdauer von über fünf Stunden. Hieran schlossen sich umfangreiche Aufräum- und Reinigungsarbeiten an. Ein eingesetzter Kamerad kam im Rahmen des Einsatzes kurzfristig intensiv mit den im Keller vorhandenen Gasen und Dämpfen in Kontakt und musste durch einen herbeigerufenen Rettungswagen medizinisch behandelt werden.

Hervorzuheben ist die große physische Belastung, die mit diesem Einsatz einherging. Bei Temperaturen um die 30°C und unter Einsatz der erforderlichen Rettungsmittel bedeuteten die Arbeiten besonders für die mit Atemschutzgeräten eingesetzten Kräften einen enormen Kräfteaufwand.

Quelle: Feuerwehr Großefehn