Verstärkte Nutzung heimischer Eiweißquellen gefordert 

„Donau Soja“, der Verein für gentechnikfreien Sojaanbau in Europa, setzt sich zunehmend für eine umfassende europäische Eiweißstrategie ein. Der Verein fordert, dass alle EU-Mitgliedstaaten im Green Deal und in ihren nationalen Plänen und Strategien zur Umsetzung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eigene Protein-Schwerpunkte setzen, um gezielt eine widerstandsfähige Proteinversorgung zu fördern.
Durch
  • eine Steigerung des Anbaus von Sojabohnen und anderen proteinreichen Leguminosen
  • die Förderung einer verstärkten Nutzung von pflanzlichen Eiweißquellen in der menschlichen Ernährung
  • und eines nachhaltigen Fleischkonsums
soll mehr Vielfalt im Kulturpflanzensektor erreicht werden. Zudem sei auch eine angepasste Fütterung in der Nutztierhaltung notwendig, um die Eiweißverwertungseffizienz und die lokale Beschaffung von Protein zu verbessern.
Die Corona-Krise habe die Dringlichkeit noch einmal unterstrichen. Durch die Abhängigkeit der EU von Sojaimporten sei man anfällig für die „Launen der Weltmärkte“. Vielmehr müsse die Proteinversorgung auf eine breite Basis gestellt werden, zum Beispiel durch den Aufbau einer zweiten Lieferkette „aus Europa für Europa“. 
Quelle: AgE


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