Verbraucher schätzen Tierarzneimittel falsch ein

Verbraucher müssen besser über Tierarzneimittel und insbesondere ihre Rolle bei der Lebensmittelproduktion informiert werden. Das schlussfolgerte der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) aus einer Umfrage des europäischen Verbandes für Tiergesundheit (IFAH-Europe). Den Ergebnissen zu Folge wissen die Verbraucher kaum etwas über die Bedeutung dieser Medikamente im Nutztierbereich, teilte der BfT am vergangenen Freitag (18.11.) mit. Über 70 Prozent der Befragten gaben etwa an, nicht zu wissen oder nicht zu glauben, dass Tierarzneimittel (dazu gehören auch Impfstoffe und Entzündungshemmer) dabei helfen, Nutztiere gesund zu halten und so zu sicheren Lebensmitteln beizutragen. Zudem zeigte sich die Mehrheit besorgt, dass Arzneimittelrückstände in Lebensmitteln erhalten seien.
Der BfT wies dem entgegen darauf hin, dass die Rückstandsüberwachung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) regelmäßig den hohen Sicherheitsstandard bei tierischen Lebensmitteln bestätige. Der Nachweis von Tierarzneimittelrückständen oberhalb der festgelegten Höchstmengen liege demnach gegen Null. (AgE)


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