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USA: Überproduktion wird vermehrt zum Problem

Arla Foods hat bekannt gegeben, die Lieferverträge von 11 Milcherzeugern in Wisconsin zu kündigen. Die 11 Farmen belieferten die die Käserei Hollandtown und machten etwa ein Drittel derer Lieferanten aus. Die Käserei, die 2006 von Arla aufgekauft wurde, könne das derzeitige Überangebot an Milch einfach nicht weiter verarbeiten, heißt es seitens des Unternehmens. Nun bemühe sich Arla zusammen mit dem staatlichen Ministerium für Landwirtschaft, Handel und Verbraucherschutz, neue Abnehmer für die Milch der betroffenen 11 Farmen zu finden.

Eine neue Entwicklung, von der man "mehr sehen wird"

In den vergangenen Monaten war es zu mehreren Kündigungen seitens der Abnehmerseite gekommen. So hat im letzten Jahr die Grassland Dairy Products (Wisconsin) die Zusammenarbeit mit 75 Milcherzeugern beendet und seit Anfang diesen Jahres nimmt Dean Foods (Texas) nicht mehr die Milch von ca. 100 Milcherzeugern ab.

Mark Stephenson (Milchpolitik-Analytiker an der Universität Wisconsin-Madison) meint, dass die Milchindustrie diesen "Trend" wahrscheinlich weiter beobachten wird. 

Quelle: Dairy Herd Management