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Tierzucht für Gesundheit und Ressourcenschutz

Die Tierzucht muss künftig weniger stark auf eine Erhöhung der Milchleistung, sondern viel mehr auf Tiergesundheit und Ressourcenschutz ausgerichtet werden. Das war ein Ergebnis auf der gemeinsamen Tagung des International Comittee for Animal Recording (ICAR) und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR). Dr. Bernhard Polten vom Bundeslandwirtschaftsministerium lobte, dass ohne Zucht und Forschung die Ertragsverdoppelungen in Milch und Getreide in den vergangenen 50 Jahren nicht möglich gewesen wären. In der Gesellschaft stoßen künstliche Besamung, Embryotransfer oder genomische Selektion jedcoh immer stärker auf Widerstand. Rund 40% der Bevölkerung sei moderner Tierhaltung gegenüber skeptisch eingestellt, weil viele keinen direkten "Draht" mehr zu produzierenden Landwirten haben. Die Bürger wünschen sich mehr Tierwohl und Umweltschutz in der Landwirtschaft. Der Verbraucherwillen ändert sich - die Zucht solle künftig darauf reagieren und neben ökonomischen auch ökologische und soziale Ansprüche in den Vordergrund rücken, so Polten.

AgE