„Milchdialog“ unzufrieden mit Antworten

Die Organisationen des „Milchdialog“ sind mit den Rückmeldungen der Molkereien und Schlachter nicht zufrieden. Die Forderungen nach einer deutlichen Anhebung der Erzeugerpreise seien unzureichend beantwortet worden. Die Notwendigkeit von Preiserhöhungen beim Erzeuger seien zwar von den Verarbeitungsunternehmen anerkannt worden, jedoch gäbe es keine Lösungsansätze für die existenziellen Probleme, so die Teilnehmer des Milchdialogs.
Die Antworten der Molkereien seien unterschiedlich ausgefallen. Die positiveren Rückmeldungen lassen oft eine gewisse Hilflosigkeit erkennen, aber auch die Bereitschaft, über europäische Lösungsansätze für den Milchmarkt nachzudenken. Anderen Antwortschreiben hingegen fehle es „ganz wesentlich an Motivation und Fantasie, sich für den Erhalt tausender landwirtschaftlicher Betriebe ins Zeug zu legen“, so die Verbände des Milchdialogs.
Bei den Antworten der Fleischverarbeiter habe es oft einen Verweis auf die Probleme des eigenen Unternehmens gegeben, anstatt sich intensiv mit möglichen Lösungen auseinanderzusetzen.

Kooperation statt Dialog

Laut Milchdialog gaben die Verarbeitungsunternehmen an, dass eine rein nationale Preiserhöhung nicht machbar und zielführend sei, weshalb es europäische Lösungen brauche, die aktuell nicht in Sicht seien. Das sei den Verbänden „zu wenig“. Es könne nicht schulterzuckend hingenommen werden, dass die bäuerlichen Betriebe als Teil der Wertschöpfungskette wegbrächen. Der Milchdialog fordere Koorperation statt reinen Dialog und mehr Bereitschaft, die Probleme zu lösen.
Die Forderungen nach höheren Erzeugerpreisen blieben weiterhin bestehen.
Quelle: AgE


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