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Mecklenburg-Vorpommern: Kein Grünlandumbruch mehr

Dauergrünland soll in Mecklenburg-Vorpommern zukünftig nicht mehr zu Ackerland umgewandelt werden dürfen. So jedenfalls steht es in einem entsprechenden Gesetzesentwurf von Agrarminister Till Backhaus, dem die Landesregierung zugestimmt hat.  "Wir wollen auf landesrechtlicher Grundlage ein vollständiges Umbruchverbot, denn es ist aufgrund der Marktentwicklung zu erwarten, dass zukünftig vermehrt versucht wird, Dauergrünland in großem Umfang in Ackerland umzuwandeln", erklärte Backhaus. Der Entwurf soll dem Landtag nach der Sommerpause zugeleitet werden. Bei einer Zustimmung würde das Grünlandumbruchverbot rückwirkend in Kraft treten.

In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit etwa 265.000 ha Dauergrünland bewirtschaftet. Der Flächenanteil wird jedoch immer geringer. So wurden im Jahr 2003 noch 270.000 ha als Grünland ausgewiesen. Auch bundesweit schrumpften die Grünlandflächen im selben Zeitraum um etwa 240.000 ha.