Kein Kuhglocken-Verbot von Brühl gefordert

Die angebliche Forderung des Verbots von Kuhglocken hat in der vergangenen Woche für viel Aufmerksamkeit in den Medien gesorgt. Nicole Brühl, Präsidentin vom Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes, hatte sich gegen jede Tradition ausgesprochen, in der Mensch oder Tier zu Schaden kommen könnten. Sie habe jedoch nie ein Verbot von Kuhglocken gefordert. Dazu gebe es derzeit auch zu wenige Informationen.
In einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich seien zwar Verhaltensveränderungen von Kühen beim Tragen von Glocken festgestellt worden, es habe allerdings nicht abschließend geklärt werden können, ob dies durch Gewicht oder Ton der Glocke oder sogar beide Faktoren verursacht worden sei.
Leopold Herz, agrarpolitischer Sprecher der Freien Wähler (FW) im bayerischen Landtag, beklagte, dass immer mehr sogenannte „Tierschützer“ dem Image der Landwirtschaft schadeten. Diese hätten größtenteils keine Ahnung von der Landwirtschaft. Die Kuhglocken seien besonders in der Almwirtschaft von großer Bedeutung. (AgE)


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