Fonterra: Verluste und Trennung vom Geschäftsführer

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2017/18 zwar den Umsatz gesteigert, gleichzeitig aber einen großen Verlust eingefahren.
Das Unternehmen teilte vergangene Woche (21.3.) mit, dass die Erlöse im Zeitraum vom 1. August 2017 bis zum 31. Januar 2018 gegenüber der Vorjahresperiode um 6,5 % auf 9,84 Mrd. NZ$ (5,77 Mrd. €) zulegten. Das Umsatzplus resultiert allein aus höheren Verkaufspreisen, während die Absatzmenge um 6,0 % auf 2,00 Mio. t rückläufig war.
Beim Gewinn nach Steuern muss der Molkereikonzern jedoch einen Verlust von 348 Mio. NZ$ (204 Mio. €) verkraften. Das Minus in den Geschäftszahlen ist laut Fonterra vor allem eine Folge einmaliger Sonderbelastungen. So etwa eine Schadensersatzleistung von 183 NZ$ (107 Mio. €), die an Danone gezahlt werden muss sowie die Wertberichtigung der Beteiligung an dem kränkelnden chinesischen Hersteller von Milchprodukten Beingmate Baby & Child Food von mehr als 400 Mio. NZ $ (234 Mio. €).
Vor dem Hintergrund dieser schwachen Zahlen kündigte Fonterra an, dass Hauptgeschäftsführer Theo Spierings bis Jahresende das Unternehmen verlassen werde.
Umrechnungskurs: 1 NZ$ = 0,586 Euro


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