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Dürre bedroht Frankreichs Milcherzeuger

In Westfrankreich bereitet den Nutztierhaltern eine mögliche Dürre in diesem Jahr Kopfzerbrechen. Die Futtervorräte im Departement Corrèze sind auf die unterste Grenze abgerutscht, ebenso wie im Departement Limousin. Dort hat sich die normale Niederschlagsmenge seit drei Monaten praktisch halbiert. Da die Tierhalter mit ihren Futtermittelbeständen buchstäblich auf dem Trockenen sitzen, wäre eine neuerliche Dürre in diesem Jahr für die Rinderhaltung besonders katastrophal. Das gilt Experten zufolge insbesondere für die Milchviehbetriebe, deren wirtschaftliche Situation ohnehin äußerst kritisch sei. Da die Futtermittelpreise aktuell nicht nach unten tendierten und die Erzeugererlöse der Tierhalter weiterhin nicht kostendeckend seien, könnte eine erneute Dürre in Westfrankreich für einige Betriebe das Aus bedeuten, räumt Pascal Buisson, Berater der Landwirtschaftskammer, ein.