Bundesrat stimmt freiwilligem Tierwohllabel zu

Die Länder geben ihren Widerstand gegen das Konzept des freiwilligen Tierwohllabels auf. Die kritischen Empfehlungen des Agrarausschusses fanden in der Stellungnahme vom 8.11. fast durchweg keine Mehrheit. Angenommen wurde lediglich eine Änderung im Gesetzestext, die einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den Kontrollstellen und den zuständigen Landesbehörden gewährleisten soll. Der Agrarausschuss hatte sich zuvor negativ zu den Labelplänen der Bundesregierung geäußert. Seiner Auffassung nach ist ein freiwilliges Label weder geeignet, eine hohe Marktdurchdringung zu erzielen, noch Märkte außerhalb des Lebensmitteleinzelhandels zu erreichen. Diese Einschätzung fand jedoch ebenso wenig die Zustimmung im Plenum wie die Forderung nach einer verpflichtenden Vollkennzeichnung unter Einbeziehung von Herkunft, Haltungsform und Tierwohlkriterien.
Quelle: AgE


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