Bundesministerium verbietet Tiertransporte durch Russland

Langstrecken-Tiertransporte durch Russland mit dem Ziel Usbekistan und Kasachstan sind vorerst durch das Bundesministerium für Landwirtschaft (BMEL) nicht mehr genehmigt. Es liegen Informationen vor, dass die Tiere dort durch zu hohe Temperaturen sowie fehlende Entlade- und Versorgungsstationen nicht tierschutzgerecht versorgt werden. Die Kreisordnungsbehörden wurden angewiesen, Tiertransporte in Drittstaaten nur abzufertigen, wenn zuvor sichere Angaben zu Routen, Versorgungsstationen und Temperaturen vorliegen. Zudem müssen die Transporteure in Nordrhein-Westfalen den Behörden vor Beginn des Transportes einen Echtzeit-Zugang zu den Daten der Navigationssysteme der Transportfahrzeuge ermöglichen. Das Friedrich-Loeffler-Institut entwickelt zurzeit eine Datenbank für Tiertransportrouten.
Im November 2018 hatte Nordrhein-Westfalen per Erlass verfügt, dass Langzeittransporte in den heißen Sommermonaten nicht mehr in südliche Länder mit hohen Temperaturen abgefertigt werden dürfen, wenn auf der Transportstrecke mit Temperaturen über 30 Grad Celsius zu rechnen ist. Jetzt sollen diese Temperaturüberschreitungen während des Tiertransports als Ordnungswidrigkeit gewertet und mit Bußgeldern geahndet werden, so das BMEL.
Quellen: https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2019-09-24-nrw-untersagt-tiertransporte-auf-bestimmten-langstreckenrouten/
https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2019/191-Tiertransporte.html


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