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Schweiz

13.000 verschwundene Milchkühe aufgetaucht

Seit Juli 2013 liegen in der Schweiz die monatlichen Milcheinlieferungen jeweils über den Vorjahresmengen, doch der Kuhbestand liegt seit Monaten auf einem historischen Tiefststand: Im Februar 2014 belief sich dieser auf 577'813 Tiere - rund 22'000 Kühe weniger als im gleichen Vorjahresmonat.

In der Milchbranche herrschte seit langem Rätselraten, wie mit so wenigen Kühen so viel Milch produziert werden kann, zumal die Futterqualität eher mittelmässsig ist. Zwar geben Kühe immer mehr Milch, allerdings geht der Zuchtfortschritt nicht derart schnell vonstatten. Die Bauern würden wegen den höheren Milchpreisen weniger Milch an die Kälber vertränken, diese stattdessen abliefern, hiess es. Der wahre Grund ist statistischer Natur: Einige Tausend Milchkühe wurden fälschlicherweise als Fleischrinder verbucht. Der Fehler ist erst zu Beginn dieses Jahres bemerkt worden. Nun wurden die Zahlen rückwirkend korrigiert. Für März 2014 weist die Statistik nun 590'840 Milchkühe aus - 13.000 Tiere mehr als im Vormonat.

Quelle: Bauernzeitung.ch