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Initiative Dialog Milch

Wir bringen die Kühe in die Stadt!

Mit einer Kampagne möchte die Initiative Dialog Milch für mehr Transparenz in der Milchproduktion sorgen und auf die Gesprächsbereitschaft der Milchkuhhalter aufmerksam machen. Kühe im Nahverkehr sind Teil der Aktion!

"Schwarzbuntes Treiben" in acht niedersächsischen Städten: Im Rahmen der Kampagne "Wir bringen die Kühe in die Stadt" sind etliche Busse mit Kuh-Motiven und Fragen versehen. Damit möchten die niedersächsischen Milcherzeuger die Bevölkerung einladen, sich mit ihnen auszutauschen und Fragen zu stellen. Auf der Intenetseite www.fragdenmilchbauern.de und an Infoständen in der Stadt können Fragen rund um die Milchproduktion gestellt werden.

Zehn Milchbauern aus Niedersachsen stehen als Milchbotschafter zur Verfügung und beantworten Fragen von "außerlandwirtschaftlichen" Bürgern. Auf der Internetseite wird jeder Milchbotschafter vorgestellt: Es gibt Informationen zu ihren Herdengrößen, zu Betriebsdaten, dem persönlichen Motto der Landwirte und beeindruckenden Erlebnissen mit ihren Kühen bzw. auf dem Betrieb. Neben der Fragen-Beantwortung im Internet stehen die zehn Milchkuhhalter zudem regelmäßig samstags persönlich an Infoständen in verschiedenen Städten Niedersachsens zum Dialog bereit. Ihr Ziel ist es, sich offen, selbstkritisch und verständlich mit den Bürgern auszutauschen.

Und wie kommt die Kampagne draußen an?

Die Initiative Dialog Milch der Landesvereinigungen der Milchwirtschaft Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen möchte mit dieser Kampagne mehr Verständnis und eine bessere Verständigung zwischen der Milchbranche und der Öffentlichkeitsarbeit schaffen. Über drei Monate sind die "kuhlen" Motive auf 32 Bussen zu sehen, zusätzlich dazu hängen an über 250 Standorten in Niedersachsen Plakate. Man ist sich sicher, dass die gewünschte Botschaft über diese "mobile Werbung" ankommt. Bereits in den ersten Tagen wurde die Internetseite von über 1.000 Besuchern genutzt, die Qualität der von ihnen gestellten Fragen zeigt, wie ernst die Seite genommen wird. Hier einige Beispiele:

  • "Was passiert mit den männlichen Kälbchen?"
  • "Warum werden die Kälber den Müttern weggenomen?"
  • "Wie kann man die Lage der Milchbauern als Verbraucher verbessern?"
  • "Warum reagieren Milchbauern mit noch mehr Kühe melken, wenn der Milchpreis fällt?"

Ein Besucher-Kommentar aus den Sozialen Medien, macht deutlich, dass die offene und kritische Einstellung der Milchbotschafter gut ankommt: "Also ich habe mir den Beitrag über die Trennung von Kuh und Kalb angeschaut, ein Thema das viele Menschen sehr bewegt. Es sind alle Aspekte aufgezählt, inklusive der mutterbezogenen Kälberaufzucht, die sich hoffentlich weiter etablieren wird. Also eine Seite, die durchaus kritisch mit den Themen umgeht, genauso soll es sein und genauso ist es richtig."

Die Kosten von 59.000 € für die große Kampagne werden von der Fokus Milch GmbH getragen, dieses Unternehmen wird von der niedersächsischen Milchwirtschaft finanziert.

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie hier.

Kuhle Motive auf Bussen in Niedersachsen mit Fragen an Milcherzeuger.