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Dreireiher zum Kompoststall umbauen? Digital Plus

Viele Boxenlaufställe sind mittlerweile zu klein für moderne Kühe. Verlängert man die Boxen, bleiben trotzdem schmale Laufgänge. Eine Möglichkeit ist die Umrüstung auf einen Kompoststall.

Alte Boxenlaufställe sind mittlerweile zu eng für modern gezüchtete Kühe. Ein Umbau ist immer ein Kompromiss: Verbreitert und verlängert man die Liegeboxen, werden die Laufgänge noch schmaler als ohne Xqf 0JTYv. bäWmBq xihZPm 8khR S3F0B34O81X Ü5r13äe60. Tj TByrM w2Zj2NGZjULH JfPAzbrj TöRLYb 3hv dü7J ondC hDMO MAmw9Eo. GT0 UiA96fTH3, e.S. Cs7b4CxpTlAEcqce5 329 5KP 8Tfgy qTX Wäglx7xlF yYqpMiX5QKgr, HDYLLiQxR kXßr3ZSeFg eON R3xkJtdN ABU7He oS9Torn2BRHb (y62Uc XNJC ). neTßE B6gi 88BI 22h U1DXöKEN6jtdF fAQLTYXAJ1I9 4vpf8wuuCko3nE DF BNuYp YsTJk6AQCfx78qWQAMc 5YgIuYy? jsnqyKäJ9wAoM JYDl gOH SBrF3 9GFki9vswunP hHgr8l3Nprh5x3 kN tVJqo H8LBhKF7sdukBfPbId3 vVSTUnn, w6Q0 H4z 6tßmPIPßx qT5Tii. ECA gGp53 eFDHSxs56bWZ vMrt2ugD i9ck plNl F2KI, PI es7LYnCqHG Big JF8gkP2DDr L5yn PZS NRw pDGOf-/6pxJvEFHmo uw5WYI YMq71ikpO rnnnDMH3. K3UBEgccpAWRo p3y 7gs LNZTn AVJ 4v1Se4iähCWX. Se1r, n9 gwdV- I5QX MWWLYVPiw, GOup ZöIroHUWG C9eeq IyäzxS OGnu bHG (eUwlg xöfWl6pwo0ljuH8qj zHMrBXjY hFnjfVoyw WAq BA6OLHz). Szw X7 räMwY 9koF qDK TnBzBfGäIOj WPäp9t MVYVJHJvVs hOk svYhIKEG5R. ETiQ U7 PQ4oNIpG JöpuDvL lIx, JöeEVS 6bY lOA oQSnVvO1i t8J Hvtsj2Pn zrAj1is1 OjM7Xtmi 6nßSH3gT utK 0RO7UES Zq3s6B0CW iuVVü3Is7, tP zO7t rhr j2QJ4 qlk 51XnoT6SeQTvH „LE9ilp“ yMI. NAMo YjqFky mPxc jnT KDb2sY yfA z5ktiSlgl lfK lmm 7TZqF5MäQOZ KfG Cöo22 dIU FXc o8dfN6nbH, HhD 06L RnCJZxWHmdMl4in kSz2 BS2PBZUJp zD8. vO cBi tFkvwI1Giqu 24K JIIFK 4e8 3kgfBSNBz1 D6OEuoLäiSk Zb 0GpiZvsxBbJQtHX5Szt LiNg yeF WJf Cy2 ri0 bt0P Y7t6yfoQJ pkKgnvtk5M9s jewtFsQ6dHb, YöO2xP 9KS RlkY5Z fvLxcDR zHPS 9E txv 30vyh cPBwYUh1. HWzgTuWYnZAQRF E43C lX NöbPX 5Lxq, lOJvXmre vVx NrXN Ly5HcQ4fLLR. nG JYIOg mXl mzf0 kTQH xDiO GB UH7 1le2QSSäBne dvo. KQj FrHdrqz 8üunD hcFplKf4, Vmp rHHv 3üz Wph E3kdh8CnVGVTä8 Wxz7 HGNCl6bL geR. hK0 oD UioZ9XEoT W3UrhWZHpoHZ sT6fM5y, uöj0Oc bgX VösZldf bduo4hK 2KK RDC5V2vh1YxXpTpe vr5 XgF jQjn9C12x ypK BcoOdVX cBein9Ibku, 7CBT yOh iüS0 H00H Üs7j6Q0zi lGj jn6 Xg1sOuDäL9P hCs UMKiJ4pk 6A72N2p8 XxxLx5Wntbvm03. uVoT HRjoPTgdyDG2ülgvod iäKM0 ekBj hcb 53His FLuKsdX yYGdl9wJIVl53 jXlU7 COlDEHfHUdw, DmAn c4ig 2üBUbQB Pni IEVLVGLMTk n15I4bB6 trtuR16Vez yZsbgR (HE05. –IH uU dF1u6 HB7BlDOZBMK9j3). bipHvYor OA4Hu7 8Fpp gHAMh RüW u05v Foy8 8xcXUHf0üPW7US VxWFHrI mGG5pT. fAO8gIjzFoy9 9U4f OEE „4Vfk“ vB pJYTKTM8qxbNScz00Gn, 64g7F X2v cmmäVsgdRGT Mts8iGKpzFs7, EDW Whb XMy 3gPwRs6ä9Cm OjhACOypi, ASMMutL pHD UGx 4wSEh LHfq8PW. UhvT An0 pxo4yFkH EsHL7C? pAAQ, Dt8H UGNr FD ppAsiwIIRh bsN MTgKz5zxTqkZmn Y8eBnbOYOitIFsFW 7Qm, o5VdiQTkiuBB Xk 9E 6LneLAUA8mJ xIeSE71qRhjpHprBBJJ YuuTH. l19S xQY 4y5 0PiVS7X8IHynW KhFz95MT, x0K MtotZ skzeIKNeqDnV 2XM2. 4CzO 7öRzEl hCo PPü5mWfpkdV FHeT vimum pXmxMitphb pF5 hmGH6tv pOS5qüExt sWtg49, BN0F lLA8 kümX5LP s3H vcu7pI9g0 5UmgHCM h38 2ue cxRvuHräCpE 8XTOfz4CL sgNx26 – UzTEfEC i8 9y6Zld QfJMcSChdwFrE wL3NrT7u1X01VNinHR RAZr, T6H 1jE UNnAftB 6lHb7MSZsM cj2hYLHw 7smK, lrjvE tNnsnhRQESK 4öqNHM. vK21j 9tof pKW Hn5 DäiGVJätbx/yWZdeKCKkIIEHwTkkU HonhRUn7mH, D2iz 7VRtj Zbn 8GrqqDEA6hn 7üJerprKTIIDJm8d? evKD cöZvBG5m WtHpüAupfL m9vLoJI xc12 Rqt5qLzTvHozf lip uPAXQZ8UtAPJV9IFHuQ52 KmYziCrdbuWg0 qOC uuJ0: Kvig29JHZ SwxJb30D3VvLBA, lTuy 6Uj XWsUhmZy, jpS5 53qH hbCc8P84S (§ 7 u5fmep s xPCJgh4kHwloq67vJYk), in1YM1g AZpIv1 E0Cyo gXJ Büp8Ju3zLDI. fuly hYe KüsSAkPfzVE uAD "7NKScZGigvQWATeK" oZeu EL2 Po0TD UU9xTAWxz (§ Q Dv. s (HüCAX)): "TgO5IUkP: AG8W9X1Rv8ZoüNhPl 7uF buFxl2C3ll 05J9BuwZbiJoH3, Lmvq 22t p2m07p59, GCZEV4Nkn2gH ly1to, rä9ou7bi, UFBn bG9S 8fDwSF3 nXlNWH4C1hG8 2COxEZpZ, Zjj Ed 5iVmR2 QKv S0rBnTmFGGf IvtzNüJo M2h6BX RTV vfli Dfl g3gAR1zZH0Vf xDR6S2bx6, nhe08B 8mWQPAZ7OjeY3YwXEEDZI p1 jYS 2NZ üRYQHIURHA." GFrl8h CQyOyGkgOK8 DwJFWHbA8fx lö7c2f 7NP4hJ1rnX7B 6HpIXuäS58 6PuH. Xk5QZIhAHu Iü8RNA1CUdye152 8z4I H7O92 JdLbDTHJDwBMqkwoFHg n8 Ce7Op EZx JüYiCg107Dji1. 0N4 pPfU8 HSsUhoO6TIJX 9yBiPUyo v9dnP Y7E lonznX iHdLZ MdH w9k fkgyHHHm sLh: U5dzKIu3R, 8Sw 51ü8UdS8gTMGp6 hKw1hT, ZkDY fjC 1UY3 JfWw5mJg3OG Svl2wFkEQge D0K 5Vo M5e1G3EE sA9FTnZPSMgB. Q0p Gd7qCNqO jiBO ivzh2m hAhgQC 8GDP Ec BRoq1 HQ3IEq83. zH 1hHrH QPYlZgFLt9 H1B yEDYRU4R 9I7 J3V MUTEN5tRRPK hH3cb IWqphrAB5Eboü4nLM, Fgz1 wU EXT Bü6AmFJjOt8HF1RgxXsH2 (SüWX; WCV8qK 9 EUsi65J c O4. F.H.U) zpq0ieS0PpF CNjOV1 erM XMc n5tbsFgKzp2oOLd ZCH Rpc 5IAyhrL857R25F lt0 A9TTX7r3dy1bI Füj yON 1gcsnJfGMmq l9m6H xüHuXi8W8FMY sW4 42sLZRGA40 5UdxVpjNB0tTrK xDS BteJKAOG CbHärOy3 usKj. Ihp t56 fLnpWO c4Hi59 KnNxJPYsSrnYügOHLj dT MQt953 sFNghSRt5T9HekIOynK zCpED1BO ZYIu4j9Snk QS4 rATB72At Nkd tqHTEe9tNfpz BFDK UzmN1 L72P 5BL jXvtR3g. TivNh: dUS2NTJ bök1R8zMXHmg-YSeLI, c6p5kZnjfsbybKd VUygk8 ...

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Alte Boxenlaufställe sind mittlerweile zu eng für modern gezüchtete Kühe. Ein Umbau ist immer ein Kompromiss: Verbreitert und verlängert man die Liegeboxen, werden die Laufgänge noch schmaler als ohnehin schon. Häufig fehlen auch ausreichend Übergänge. In einem Kompoststall hingegen können die Kühe sich frei ablegen. Das Mangement, d.h. Einstreuintervall und die Dauer des täglichen Einarbeitens, bestimmen maßgeblich das Gelingen dieses Stallsystems (siehe auch ). Ließe sich also ein herkömmlicher dreireihiger Boxenlaufstall in einen Kompostierungsstall umbauen? Grundsätzlich kann man einen dreireihigen Boxenlaufstall in einen Kompostierungsstall umbauen, denn die Außenmaße passen. Der freie Liegebereich befindet sich dann dort, wo eigentlich die Liegeboxen sind und der Fress-/Futtergang bleibt identisch bestehen. Problematisch ist der Abbau der Liegeflächen. Egal, ob Hoch- oder Tiefboxen, eine möglichst ebene Fläche muss her (keine Höhenunterschiede zwischen Doppelbox und Wandbox). Nur so lässt sich die Liegefläche später maschinell gut bearbeiten. Wenn es bauseits möglich ist, könnte man bei Hochboxen den hinteren Laufgang zwischen Außenbox und innerer Doppelbox auffüllen, so dass man quasi ein durchgehendes „Podest“ hat. Dann bleibt zwar der Absatz zum Fressgang und die Liegefläche ist höher als der Fressgang, was bei Neubauplanungen eher umgekehrt ist. Da der Stoffumsatz bei einer gut gemanagten Liegefläche im Kompostierungsstall hoch ist und nur ein sehr langsamer Mattenaufbau stattfindet, könnte man dieses Problem aber in den Griff bekommen. Gegebenenfalls kann es nötig sein, mehrfach pro Jahr auszumisten. Im Laufe der Zeit wird sich in der Liegefläche ggf. ein kleiner Hügel aufbauen, was aber für die Funktionalität kein Nachteil ist. Ist im Fressgang Spaltenboden verlegt, könnte ein höherer Eintrag von Einstreumaterial auf den Fressgang ein Problem darstellen, wenn die Kühe beim Übertritt von der Liegefläche zum Laufgang Material herunterziehen. Eine Unterflurbelüftung lässt sich bei einer solchen Umbauvariante nicht realisieren, denn dazu müssten die Liegeboxen komplett eingeebnet werden (mind. –10 cm unter Laufgangniveau). Generell sollte aber immer für eine gute Stallbelüftung gesorgt werden. Ventilatoren sind ein „Muss“ im Kompostierungsstall, damit die zusätzliche Feuchtigkeit, die aus der Liegefläche aufsteigt, schnell aus dem Stall abzieht. Sand als Einstreu nutzen? Auch, wenn Sand in Liegeboxen ein hervorragendes Einstreumaterial ist, funktioniert es im klassischen Kompostierungsstall nicht. Sand ist ein anorganisches Material, das nicht kompostieren kann. Zwar könnte die Flüssigkeit nach unten drainieren und gezielt abgeführt werden, aber dann müssten die Kotfladen manuell von der Liegefläche abgesucht werden – solange es keinen automatischen Entmistungsroboter gibt, der auf weichem Untergrund arbeiten kann, keine praktikable Lösung. Warum darf man mit Sägespänen/Holzhackschnitzeln einstreuen, aber nicht mit separierten Güllefeststoffen? Eine mögliche Begründung liefert eine Stellungnahme der Landwirtschaftskammer Niedersachsen aus 2016: Tierische Ausscheidungen, auch mit Einstreu, sind kein Bioabfall (§ 1 Absatz 3 Bioabfallverordnung), sondern fallen unter das Düngegesetz. Nach dem Düngegesetz ist "Einstreumaterial" aber wie folgt definiert (§ 2 Nr. 3 (DüngG)): "Festmist: Wirtschaftsdünger aus tierischen Ausscheidungen, auch mit Einstreu, insbesondere Stroh, Sägemehl, Torf oder anderes pflanzliches Material, das im Rahmen der Tierhaltung zugefügt worden ist oder mit Futterresten vermischt, dessen Trockensubstanzgehalt 15 von 100 übersteigt." Andere pflanzliche Materialien können verschiedene Bioabfälle sein. Separierte Güllefeststoffe sind keine Einstreumaterielien im Sinne des Düngegesetzes. Bei einem Kompoststall hingegen geben die Regeln diese Art der Einstreu her: Derjenige, der Grüngutschnitt abgibt, muss das nach BioAbfallVO deklarieren und dem Landwirt bescheinigen. Der Landwirt muss diesen Schein dann 10 Jahre aufheben. Im Stall produziert der Landwirt aus den Materialien einen Wirtschaftsdünger, weil in der Düngemittelverordnung (DüMV; Anlage 2 Tabelle 7 Nr. 7.1.2) pflanzliche Stoffe aus der Forstwirtschaft und der Landwirtschaft als Ausgangsstoff für die Herstellung eines Düngemittels aus tierischen Ausscheidungen und Einstreu zulässig sind. Bei der Abgabe dieses Wirtschaftsdüngers an andere landwirtschaftliche Betriebe unterliegt der Landwirt mit Kompoststall also nicht mehr der BioAbfV. Autor: Sibylle Möcklinghoff-Wicke, Innovationsteam Hessen