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Nur geprüfte Zitzen-desinfektionsmittel verwenden Digital Plus

Hinweis zu Artikel „Richtig Dippen“ in der Elite Frauen März 2015. Leider ist uns bei der notwendigen Konzentration der Wirkstoffe von Zitzendesinfektionsmitteln ein Fehler unterlaufen. Richtig ist, dass die Konzentration des desinfizierenden Wirkstoffes nicht pauschal etwas über die tatsächliche Wirksamkeit des Mittels aussagt. Wichtig ist, dass die Wirksamkeit sicher geprüft ist. Gemäß der EU Leb

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Hinweis zu Artikel „Richtig Dippen“ in der Elite Frauen März 2015. Leider ist uns bei der notwendigen Konzentration der Wirkstoffe von Zitzendesinfektionsmitteln ein Fehler unterlaufen. Richtig ist, dass die Konzentration des desinfizierenden Wirkstoffes nicht pauschal etwas über die tatsächliche Wirksamkeit des Mittels aussagt. Wichtig ist, dass die Wirksamkeit sicher geprüft ist. Gemäß der EU Lebensmittel-Hygiene-Verordnung (EG 853/2004) dürfen nur Zitzenbäder und -sprays (Zitzendesinfektionsmittel) verwendet werden, die nach Vorgaben der Biozid-Verordnung (EU 528/2012) zugelassen (Wirksamkeitsprüfung nach Standard EN 1656) oder registriert sind. Biozide erkennt man an der Registiernummer (N-xxxxx, BAuA-Nr.). Vorsicht: Es gibt Alt-Biozide, die zwar registriert, jedoch noch nicht durch die Prüfung nach EN 1656 zugelassen sind. Auch die DLG-zertifizierten Produkte werden nach EN 1656 geprüft (kein Praxisversuch). Ausgenommen von der Biozid-Verordnung sind als Arzneimittel zugelassene Zitzendesinfektionsmittel. Sie unterliegen einem Zulassungsverfahren durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Das BVL überprüft die Wirksamkeit haltbarkeits- und anwendungsbezogen im Labor- und im Praxisversuch. Nur Produkte mit der BVL-Zulassung dürfen als „zur Mastitisprophylaxe geeignet“ ausgelobt werden.