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Achtung Frostgefahr Digital Plus

Wird Wasser für die TMR in großen Fässern gelagert, besteht im Winter Frostgefahr. Viele Betriebe nutzen den Einsatz von zusätzlichem Wasser, um die Mischration feuchter zu bekommen. Um Wasser einfach und schnell in den Futtermischwagen zu füllen, nutzen Landwirte häufig große Behälter wie z.B. IBC-Container. Wenn diese Behälter auf einer gewissen Höhe aufgestellt werden, kann der Mischwagen darunter gefahren und

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Wird Wasser für die TMR in großen Fässern gelagert, besteht im Winter Frostgefahr. Viele Betriebe nutzen den Einsatz von zusätzlichem Wasser, um die Mischration feuchter zu bekommen. Um Wasser einfach und schnell in den Futtermischwagen zu füllen, nutzen Landwirte häufig große Behälter wie z.B. IBC-Container. Wenn diese Behälter auf einer gewissen Höhe aufgestellt werden, kann der Mischwagen darunter gefahren und entsprechend befüllt werden. Doch im Winter besteht Frostgefahr, das gilt auch für derartige Wasserbehälter. Damit das Prinzip trotzdem funktioniert, können bestimmte Substanzen in das Wasser gegeben werden, um das Gefrieren zu vermeiden. Dafür bietet sich beispielsweise ein Zusatz von Salz oder Rohglycerin an. Rohglycerin enthält Salz und wird als schmackhaftes Lockfuttermittel eingesetzt. Durch die Schmackhaftigkeit wird dieser Zusatz im Wasser die Futteraufnahme der TMR keinesfalls negativ beeinflussen. Die benötigte Menge hängt neben der Füllmenge des Wasserbehälters von der zu erwartenden Außentemperatur ab. Mit einem Verhältnis von 1:5 (Rohglycerin:Wasser) wird ein Frostschutz bis mindestens -5°C erreicht. Vor allem bei stärkearmen oder strohreichen Rationen ist ein Zusatz von Rohglycerin sinnvoll. In maisbetonten Rationen muss die Stärkebeständigkeit des Rohglycerins bei der Rationsberechung beachtet werden. Rohglycerin sollte max. 5% der Gesamt-TMR ausmachen.