2.000 Fleckviehkühe ohne Jungviehaufzucht

Eine uniforme Herde ist Tjeerd Terpstras Ziel – bei 100% Färsenzukauf eine große Herausforderung!
Tjeerd Terpstra hat sich mit seiner Familie in Mecklenburg-Vorpommern eine Herde von 2.000 Milchkühen aufgebaut. Ihre ehemalige Holsteinherde stellen sie auf Fleckvieh um – „die unkomplizierte Kuh“. Und laut Terpstra auch ertragreichere Kuh, er zielt hier auf die Nebeneffekte der Rasse ab. Über den Schlachtkuherlös will er Färsen zur Remontierung einkaufen und gleichzeitig höhere Erlöse im Kälberverkauf erzielen. Selber will er keine Nachzucht mehr aufziehen.
Seine Rechnung: Aufzuchtkosten von 1.500 bis 1.600 € pro Tier plus Verlusten von 100 € entsprechen exakt den Kosten, die er für den Zukauf einer abgekalbten Färse hat. Vorteile davon sind für ihn, dass er keine Kapazitäten mehr für die Aufzucht braucht, die Milchmenge bei Zukaufsfärsen gesichert ist sowie höhere Kälberpreise. Finanziell ausgedrückt bringt ihm das ein Plus von 1,5 Cent pro kg erzeugter Milch.
Terpstra weiß, dass es eine Herausforderung sein wird, jährlich 400 abgekalbte Färsen, am liebsten reine „Fleckies“, zu bekommen. Schließlich sollen die Tiere ja eine homogene Herde bilden. Lösen will er dies über Kooperationen mit anderen Betrieben. -kb-


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