Rund um die (Kuh-)Welt

Kanada, Italien, Dänemark – was beschäftigt Milcherzeuger auf der ganzen Welt? Nachhaltigkeit, Antibiotika-Reduktion, Klima für Kühe, Export von Zuchttieren oder die Betriebsübernahme.

Ein Hof aus fremden Händen

Podcast: Die Hofübergabe ist eine der großen Herausforderungen in der Landwirtschaft. Ist es einfacher, einen Milchkuhbetrieb von fremden Personen zu übernehmen? Simone und Martin Leiprecht haben den Schritt vor 15 Jahren gewagt. Sie haben einen Milchhof von einem kinderlosen Ehepaar in Schwäbisch Gmünd übernommen.

Der Nachhaltigkeits-Check

Nachhaltigkeit ist zwar in aller Munde, doch kaum ein Milcherzeuger weiß, wie nachhaltig er tatsächlich wirtschaftet. Gert van Heuvel aus Dänemark hat seine Milchfarm mithilfe eines Bewertungssystems ökologisch, wirtschaftlich und sozial durchleuchten lassen.

Melken bei minus 30 Grad

Melken, Kühe und Rinder versorgen bei eisigen Temperaturen – Alltag für Milchfarmer in der westkanadischen Provinz Alberta. Dort sind die Winter lang und eisig, oft herrscht heftiger Frost von Anfang Oktober bis Ende April. Isolierungen und Ventilatoren sorgen für „Wohlfühltemperaturen“ bei den Kühen. Zu Besuch bei den Kollegen in Kanada.

Antibiotika-Einsatz halbieren

Nicht jede Euterentzündung muss zwingend mit einem Antibiotikum behandelt werden – erst recht nicht, wenn es nicht wirkt. Mithilfe eines neuen Schnelltests lassen sich die Kühe aufspüren, die auch ohne ein solches Medikament auskommen.

Deutsche Färsen für Italien

Rund 4.500 abgekalbte Färsen kauft Francesco Moscardi jedes Jahr in Deutschland, 90% davon über Zuchtviehauktionen im Nordwesten. Die Tiere vermarktet er nach Italien, denn dort verzichten viele Milcherzeuger auf die Aufzucht eigener Rinder. Neben einem Viehhandel bewirtschaftet er zusammen mit seiner Familie einen Milchkuhbetrieb mit rund 250 Kühen in Norditalien. Die Stallarbeiten übernehmen sein Bruder Andrea und Mitarbeiter, denn er selbst arbeitet hauptsächlich als Viehhändler und ist viel unterwegs. Wir haben ihn getroffen und gefragt, wo die Tiere landen und warum italienische Milcherzeuger deutsche Färsen so sehr schätzen.
Coronavirus und Rinderexport: Jährlich werden über 120.000 deutsche Zuchtrinder in die EU und Drittländer vermarktet. Covid-19 schränkt den Rinder-Export ein, besonders Norditalien ist stark betroffen. Ein Blick auf die aktuelle Situation und Folgen für die Vermarktung von Zuchttieren in Deutschland.


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