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Checkliste

Grundreinigung fürs Tränkewasser Digital Plus

Gerade im Sommer fällt auf, wenn mit dem Tränkewasser etwas nicht stimmt. An heißen Tagen bricht die Leistung plötzlich ein. Höchste Zeit, Ihr Tränkewassersystem zu überprüfen. Jetzt mit Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Fehlen Ihnen bei der Milchabholung nach dem ersten heißen Sommertag schlagartig über 15% der normalen Milchmenge im Tank, kann das ein An­zeichen dafür sein, dass das Tränkewasser den An­sprüchen der Kühe nicht genügt (sofern sich in Fütterung, Stallbelegung etc. nichts geändert hat).  Bei kühlen Temperaturen können die Kühe ihren Wasserbedarf vielleicht gerade noch mit den ungern aufgenommenen Mengen eines schlecht schmeckenden Wassers decken. Doch wenn das Thermometer auf 28°C Umgebungstemperatur klettert, muss eine Kuh bis zu 150 Liter Wasser pro Tag saufen – das schafft sie nicht, wenn es ihr nicht 100%ig schmeckt. Die Folge ist ei

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Fehlen Ihnen bei der Milchabholung nach dem ersten heißen Sommertag schlagartig über 15% der normalen Milchmenge im Tank, kann das ein An­zeichen dafür sein, dass das Tränkewasser den An­sprüchen der Kühe nicht genügt (sofern sich in Fütterung, Stallbelegung etc. nichts geändert hat).  Bei kühlen Temperaturen können die Kühe ihren Wasserbedarf vielleicht gerade noch mit den ungern aufgenommenen Mengen eines schlecht schmeckenden Wassers decken. Doch wenn das Thermometer auf 28°C Umgebungstemperatur klettert, muss eine Kuh bis zu 150 Liter Wasser pro Tag saufen – das schafft sie nicht, wenn es ihr nicht 100%ig schmeckt. Die Folge ist ein abrupter Leistungseinbruch und nicht, wie bei normalem Hit­zestress, ein leicht verzögerter. Jetzt müssen Sie handeln! So gehen Sie am besten vor: . Tipp: So nehmen Sie eine Wasserprobe richtig Brunnenwasser-Probe: Soll die Qualität des Brunnens überprüft werden, muss die Probe direkt an der Pumpe genommen werden. Tränkewasser-Probe: Möchten Sie überprüfen, ob das Wasser nachträglich in den Leitungen oder im Stall verunreinigt, bietet es sich an, das Wasser direkt an der Tränke zu entnehmen (aus dem Zuflussstuzen, nicht aus dem Becken!). Die Vorgehensweise ist bei beiden Proben die gleiche: Saubere Wasserflaschen aus Glas verwenden (0,7 oder 1 Liter). Mit sauberen Händen arbeiten und nicht in die Flaschenöffnung atmen oder diese anfassen (Keimbelastung)! Flaschen und Deckel sterilisieren: Flasche und Deckel in Topf mit kaltem Wasser legen, das Wasser aufkochen und Flasche und Deckel einige Minuten darin auskochen lassen. Wasserhahn oder Entnahmestutzen am Brunnen sterilisieren. Abflammen nur bei Metall-Leitungen! Bei der Entnahme an der Tränke sollten Sie diese vorher gründlich reinigen und das Wasser einige Minuten laufen lassen, damit die Leitung freigespült wird (Standwasser beseitigen). Dann die Flasche möglichst schnell vollständig befüllen. Flasche sofort fest verschließen und umgehend gekühlt (Kühlakku) in einem lichtgeschützten Karton oder einer Tasche an das Labor schicken bzw. bringen. Einige Labore bieten auch komplette Probennahme-Sets an. Noch mehr Infos finden Sie im Originalbeitrag ().