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Spielt unser Wetter verrückt? Digital Plus

Dürre oder viel zu nass – damit hatten Landwirte in den vergangenen Jahren zu kämpfen. Wie sich dies in die Klimadiskussion einordnen lässt und wie Landwirte reagieren sollten, erklärt Fernseh-Meteorologe Donald Bäcker.

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Dürre oder viel zu nass – damit hatten Landwirte in den vergangenen Jahren zu kämpfen. Wie sich dies in die Klimadiskussion einordnen lässt und wie Landwirte reagieren sollten, erklärt Fernseh-Meteorologe Donald Bäcker. Der vergangene Sommer war einer der extremsten in den letzten Jahrzehnten. Doch auch die Winter sind vielerorts seit Jahren zu warm, zu trocken oder zu nass. Meteorologe und Moderator Donald Bäcker hat erklärt, worauf sich Landwirte einstellen müssen. „Sommer werden in Deutschland seit etwa 20 Jahren eigentlich nasser. Andererseits halten sich Wetterlagen deutlich länger als früher, siehe 2018“, berichtet Donald Bäcker. „Das Ergebnis: Man kann es nicht vorhersagen.“ Emotionale Klimadiskussion Bäcker rät, bei der sehr emotionalen Diskussion ums Klima einen Schritt zurückzutreten und sich die Fakten anzuschauen: Wetter vs. Klima: „Wetter“ ist der augenblickliche Zustand der Atmosphäre an einem bestimmen Ort. „Klima“ ist eine Zusammenfassung des Wetters über einen langen Zeitraum (mind. 30 Jahre). Kurzfristige Trends haben keine statistische Aussagekraft! Rekorde gab es immer und wird es immer geben: „Schnelle und extreme Wetterwechsel sind in unseren Breiten normal“, sagt Bäcker. Was steigt, ist die Hochwassergefahr, weil Menschen stärker in die Flussläufe eingreifen. Zudem ist der Süden Deutschlands stärker hagelgefährdet als früher, denn die Südhänge der Berge erwärmen sich stärker und lösen Gewitter aus. Unwetter hingegen treten nicht häufiger auf als früher, werden jedoch über das Internet und die mediale Berichterstattung öfter bekannt. Das gilt auch für Tornados, denn heute hat jeder ständig eine Kamera dabei. Die Schäden fallen größer aus, weil größere Einheiten mit den gleichen Kulturen bebaut sind. Trotz aller Prognosen: Klima ist schwer berechenbar! Obwohl Apps und Wettervorhersagen eine große Genauigkeit vorgaukeln, bleibt eine Voreinschätzung von Witterungsverläufen auch heute genau das: eine Schätzung. Woher stammen die Wetterdaten, die in die Modelle einfließen? Werden Wetterdaten in den Wetterstationen maschinell oder von Hand erhoben? Wie groß ist der Abstand zwischen den Stationen, ist die Stadt um die Station herum gewachsen (= wärmere Nächte)? All das kann einen Einfluss auf die Vorhersage der Wetter- und Klimabedingungen haben. Dazu kommt, dass Klima noch nie „stabil“ war, sondern ein komplexes System mit zahlreichen Rückkopplungsmechanismen und ständigen Änderungen. Lösung: gute fachliche Praxis im Pflanzenbau Veränderungen sind also da, aber schwer vorherzusagen. Wie können Landwirte nun reagieren? „Umweltschutz ist automatisch immer Klimaschutz“, gibt Donald Bäcker Milcherzeugern mit auf den Weg. Er sieht Anpassungsstrategien vor allem im Pflanzenbau und guter fachlicher Praxis: Fazit Auch heute noch sind Wettervorhersagen vor allem eine Schätzung. Eine weitere Erwärmung gilt als sicher, dennoch sollten Landwirte nicht nur Erwärmung erwarten. Blockierungswetterlagen, d.h. lang andauerndes Wetter, treten in Zukunft möglicherweise häufiger auf. Daher sollten Milcherzeuger den Futterbau diversifizieren, um das Risiko für Ernteausfälle zu senken. Noch mehr Infos über den Sommer 2018 und den Klimawandel gibt es hier: Fachartikel: Umdenken im Futterbau Interview: Müssen wir uns an die Dürre gewöhnen? Sommer 2018: Wer war wie stark betroffen? Quelle: Semex Focus, März 2019