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"Sachkundenachweis" zum Halten von Kühen gefordert

Die Welttierschutzgesellschaft und die Tierschutzorganisation PROVIEH  haben eine Haltungsverordnung entworfen, die verbindliche Mindeststandards setzen soll. Die Tierschützer fordern darin unter anderem ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung und ausreichend Auslauf. Die Kühe sollen auch im Stall so viel Platz haben, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen und sozial interagieren und dass sie alle gleichzeitig fressen oder sich hinlegen können. Der Stallboden soll rutschfest sein, um Verletzungen vorzubeugen. Bauern wären demnach verpflichtet, ihre Kühe wenigstens zeitweise auf der Weide grasen zu lassen. Und zwar an mindestens 120 Tagen im Jahr, jeweils für mindestens sechs Stunden.

Der Entwurf sieht zudem vor, dass Milcherzeuger ihre Befähigung zum Halten von Kühen durch einen Lehrgang nachweisen. Zu dessen Inhalten zählen auch das Verhalten von Milchkühen, tierschutzrechtliche Vorschriften und das Thema "Hochleistung und Tiergesundheit". Die Mitarbeiter in Milchbetrieben sollen sich mindestens zwölf Stunden im Jahr fortbilden.

Flankiert wird die Kampagne von einer Petition, die online schon 170.000 Menschen unterzeichnet haben sollen.

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