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Auch bei Biomilch leichter Preisrückgang

Zum Jahresanfang sind die Biomilchpreise im Vergleich zum Dezember 2018 um 0,3 auf 47,5 Cent zurückgegangen. Die Situation am Markt wird als gut beschrieben, insbesondere neue Absatzwege und Marketing zeigten hier Wirkung.

Im Januar 2019 sind die Bio-Milchpreise im Vergleich zum Dezember 2018 leicht zurückgegangen. Und zwar im Mittel um 0,3 auf 47,5 Cent. Dabei waren laut dem Bioland Verband unter den biomilchverarbeitenden Molkereien gleichermaßen Erhöhungen als auch Rücknahmen bei den Erzeugermilchpreisen zu beobachten gewesen, die sich zwischen 0,5 bis zu 2 Cent bewegten. Die Rückgänge seien teilweise bedingt durch den Wegfall saisonaler Zuschläge, aber auch bedingt durch Sonderzahlungen, die zum Jahresende vereinzelt geleistet wurden. Der Durchschnitt Süd beträgt im Januar 47,8 Cent und der in Nord-Mitte 46,9 Cent.

Bei den Bio-Heumilchpreisen (ehemals Emmentaler) sind drei Bio-Molkereien hinzugekommen, die die Bio-Heumilch hauptsächlich zu Frischprodukte (Trinkmilch, Joghurt) abfüllen. Das ist neu und führt dazu, dass der Durchschnittspreis für Bio-Heumilch in 2019 nicht mehr direkt mit den Vorjahren vergleichbar ist, da die traditionellen Emmentaler-Käsereien eben überwiegend Bio-Heumilchkäse herstellen. Im Januar liegt der Durchschnitt bei 51,8 Cent.

Nicht nur die Preise für konventionelle, sondern auch für Bio-Milch haben sich zum Jahresbeginn verringert.

Ausweitung des Bio-Milchprodukt-Angebots im LEH fördert Absatz

Die Zuwachsraten bei den angelieferten Bio-Milchmengen lagen zuletzt im Dezember 2018 laut Daten der BLE nur noch bei einem Plus von 5,4% gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Jahresdurchschnitt 2018 ergibt sich insgesamt für Deutschland ein Plus von 19%.

Der Absatz der Bio-Milchprodukte entwickelt sich zum Jahresbeginn 2019 gut, berichtet Bioland. Dies sei insbesondere auf die Ausweitungen im LEH und die Zusammenarbeit mit den deutschen Bio-Verbänden zurückzuführen. Abver auch die Fachmesse BioFach, die Mitte Februar 2019 in Nürnberg stattgefunden hat, wurde zahlreich besucht und habe Impulse in den Markt gesendet. Überhänge gibt es bei der Bio-Magermilch, da die Bio-Kunden tendenziell höherwertige Bio-Sortimente mit höherem Fettgehalt nachfragen.

Im weiteren Jahresverlauf wird der Zuwachs an neuer angelieferter Bio-Milch nur noch verhalten sein, zusammen mit einer weiteren guten Marktentwicklung sollten damit in den nächsten Monaten auch wieder Preiserhöhungen möglich sein.

Quelle: biomilchpreise.de