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Zuchtwertschätzung Fleckvieh: Gewinner - Verlierer – Newcomer

Welcher neue Bulle hat es nach ganz oben geschafft? Welcher „Alte“ hält sich? Wie heißen die Verlierer? Wie leistungsstark sind die sichersten Vererber? Wir haben die "Bunte-Liste" intensiv durchforstet. Auch wenn die August-Schätzung nicht mit vielen neuen Namen aufwarten kann, so sind doch einige wenige Newcomer in der Lage, ganz vorne in die Gruppe der etablierten Vererber vorzudringen.

Die bewährten Fleckvieh-Vererber konnten auch bei der jüngsten Zuchtwertschätzung ihre Zuchtwerte größtenteils bestätigen. So behauptete Rureif (GZW 143) seinen Spitzenplatz. Neu auf Platz 2 der TOP-Liste vorgeschoben hat sich indess Wal (GZW 140), dessen Zuchtwertentwicklung kaum zu bremsen ist. Mit einer Steigerung von +4 Punkten im GZW bzw. +13 Punkten in der Nutzungsdauer. Weiterhin in den top 10 vertreten sind: Malibu (GZW 140); Imposium (GZW 139); Manitoba (GZW 139); Gevalot (GZW 139); Vanstein (GZW 138); Rumgo (GZW 138); Mandy (GZW 137); Rubinstein (GZW 137). Die komplette Top-Liste zum download finden Sie  hier

Die Gewinner:


  • Ramig: Das gute Persistenzverhalten seiner Töchter steigert den Milchwert um 5 Punkte. Der ZW Zellzahl verbessert sich um 3 Punkte
  • Wal: Seine Töchter erweisen sich als zunehmend langlebig. Sein ZW für Nutzungsdauer steigt nochmals um 13 Punkte
  • Narr *TA: Er kann über den Fitnessbereich weiter Punkten. Verbessert haben sich Nutzungsdauer, Persistenz und Fruchtbarkeit
  • Ruegen:  Der Fitnesswert steigt um 5 Punkte. Verantwortlich dafür sind die Merkmale Nutzungsdauer, Persistenz und Kalbeverlauf (paternal).
  • Malhaxl: Die langlebigen Töchter erweisen sich als überdurchschnittlich fruchtbar. Der MW  steigt auch um einen Punkt.

Die besten Neueinsteiger:



Der beste Neuzugang heißt Ettal. Der komplette Allroundvererber stammt von einem selten vorkommenden Bullenvater und ist einer von nur fünf geprüften Enrico-Söhne (MV: Malefiz. Die mittelrahmigen Töchter haben korrekte Fundamente und zeigen auch im Euter keine Schwächen. Mütterlicherseits geht er auf Julian zurück, sodass er noch 13% RH-Anteil in seinen Adern führt. Weitere top Neueinsteiger sind:

  • Maestro: Gute Zuchtwerte für Milch, Fleisch und Fitness, jedoch Schwächen im Fundament insbesondere bei der Fessel.
  • Mythos: Exterieurstarker Mandl-Sohn mit ausgeglichener Milch- und Fleischcharakteristik.
  • Diol: Vererbt Kühe im mittleren Rahmen, seine Stärken liegen im Milchwert und in der Gesundheit.
  • Dago: Bringt Kühe mit exzellentem Exterieur. Die relativ kleinen Euter sind sehr fest angesetzt. Seine Töchter zeigen auch ausgeprägten Zweinutzungstyp.

Die sichersten top-Vereber


Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte auf Wal, Gebalot, Vanstein, Winold oder Rainer in seinem Besamungskübel vorhalten. Die aufgeführten Bullen bekommen jetzt sehr viele Töchter aus dem Zweiteinsatz in die Zuchtwertschätzung. Wal klettert auf Position 2 der Topliste. Gebalot bleibt absolute Spitze im Kalbeverlauf, auch wenn sein Fitnessswert um 4 Punkte fällt. Vanstein beweist seine Qualitäten als Spitzenbulle und hält das hohe Leistungsniveau. Rainer zeigt sich in den Zuchtwerten nahezu unverändert.

Die größten Verlierer:


Deutlich eingebüßt haben die folgenden Bullen:

  • Mirco: Seine Töchterhaben sich im Persistenzverhalten deutlich verschlechtert. Das kostet 8 Punkte im Milchwert.
  • Rorb*TA: Nachdem er bereits bei der letzten Schätzung Federn lassen musste, büßt er deutlich im ZW Nutzungsdauer ein. Ebenso verschlechtern sich leicht die Werte für Kalbeverlauf.
  • Morbo:  Trotz stabilem Milchwert fällt er in den Listen zurück. Zellzahl, Nutzungsdauer und Persistenz verlieren deutlich an ZW- Punkten
  • Norik *TA: Zellzahl ,Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer zeigen fallende Tendenz. Sein Fitnesswert fällt um 5 Punkte.
  • Rumen *TA: der Fleischwert verringert sich um 5 Punkte, wobei Milch und Fitness annähernd gleich bleiben.