DCHA 2020 Virtual Conference

Transitmilch an Kälber füttern  Plus

Je intensiver Kälber zu Lebensbeginn versorgt werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie frühzeitig tragend werden und gut in die erste Laktation starten.

„Wenn wir die Kälberhaltung optimieren wollen, werden uns mehr mit der Fütterung und Haltung der Kühe beschäftigen müssen.“ Mit dieser Aussage überraschte der kanadische Kälberexperte Mike Steele (Universität Guelph) auf der DCHA-Konferenz. Denn sowohl Gesundheit als auch Leistungsvermögen der nachwachsenden Rinder werden schon weit vor der Kalbung im Mutterleib „programmiert“.
Daten aus neueren Studien zeigen, dass prenataler Stress eine Vielzahl an Auswirkungen auf die späteren Kühe haben kann. So beeinträchtigen während der Trächtigkeit auf die Kuh einwirkende Stressoren wie z.B. Hitzestress oder ein großes Energiedefizit, den Verlauf der fetalen Entwicklung nachhaltig.
Der in der Fachsprache als „gene imprinting“ bezeichnete Effekt...

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