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DSV Saaten

Untersaaten in Mais bringen Vorteile

Untersaaten im Mais tragen maßgeblich zum Erosionsschutz bei, fördern eine positive Humusbilanz und reduzieren das Stickstoffaustragspotenzial ins Grundwasser.

Maisanbau kann auf manchen Standorten trotz sachkundiger Produktionstechnik zu Problemen führen. Dazu gehören Probleme durch Erosion in der Jugendentwicklung des Maises sowie Stickstoffausträge und Bodenverdichtungen nach der Ernte. Untersaaten schaffen hier eine Abhilfe und bringen weitere Vorteile mit sich, die sich auch betriebswirtschaftlich lohnen. In einigen Bundesländern (z. B. Niedersachsen) sowie im Rahmen von zahlreichen Wasserkooperationen in Wasserschutzgebieten, wird die Anlage von Untersaaten sogar gefördert. Untersaaten im Mais tragen maßgeblich zum Erosionsschutz bei, fördern eine positive Humusbilanz und reduzieren das Stickstoffaustragspotenzial ins Grundwasser.

Untersaaten erfreuen Landwirte und Regenwürmer

Untersaaten bringen im Mais vielfältige Vorteile, vor allem für die Bodenfruchtbarkeit. Silomais ist eine Kultur, die keinen bedeutenden Beitrag zum Humusaufbau und zur Humusrück-führung leistet. Dies kann durch die Nutzung von Untersaaten positiv gestaltet werden. Durch die Aussaat von 15 kg Untersaaten können bis zu 200 kg/ha Humus aufgebaut werden. Dabei trägt insbesondere die enorme Wurzelmasse der Gräser maßgeblich zum Humusaufbau bei. Die gute Durchwurzelung des Bodens verbessert die biologische Aktivität der Mikroorganismen und Regenwürmer, wodurch die Aggregatstabilität des Bodens gestärkt wird. Besonders der hohe Anteil an Feinwurzeln, z. B. bei dem Landsberger Gemenge, sorgt für hohe Gefügestabilität. Die Tragfähigkeit der Böden wird durch Grasuntersaaten verbessert, was dem Landwirt vor allem zur Maisernte zu Gute kommt. Bei der Aussaat der Folgefrucht bewirkt die starke Durchwurzelung der Böden außerdem eine verbesserte Bodengare.

Unkrautunterdrückung und aktiven Grundwasserschutz gibt es gratis dazu

Versuche aus dem Ökolandbau belegen zudem eine Unterdrückung von Unkräutern durch die Untersaaten in Höhe von 20-80 %. Zusätzlich nimmt die Untersaat überschüssigen Stickstoff aus dem Boden auf, der somit vor Auswaschung geschützt wird und der Folgefrucht durch mikrobielle Umsetzung zur Verfügung steht. Die Untersaat kann den überschüssigen Stickstoff, der im Boden mineralisiert wird, aufnehmen und letztlich in Biomasse umsetzen, auch wenn der Mais seinen Stickstoffbedarf schon erreicht hat. Dieser Effekt trägt maßgeblich dazu bei, die Ziele des Gewässerschutzes zu realisieren. Daher sollten Untersaaten vor allem in gewässersensiblen Regionen bzw. Standorten mit erhöhtem Nährstoffauswaschungspotenzial Verwendung finden.

  • Nährstoffspeicherung und Schutz vor Auswaschung
  • Erhöhung der biologischen Aktivität
  • Einhaltung der Cross Compliance Auflagen
  • Humusaufbau (in engen Fruchtfolgen)
  • Schutz vor Erosion
  • Auflockerung enger Maisfruchtfolgen
  • Sofortige Bodenbedeckung nach der Ernte
  • Nutzung des Aufwuchses als Substrat im Frühjahr möglich 

Eine ideale Möglichkeit Greeningverpflichtungen zu erfüllen!

Greening durch MaisuntersaatenŸŸŸ• Anrechenbar als ökologische Vorrangfläche• Anrechnungsfaktor 0,3 (3,33 ha Untersaaten entsprechen einem Hektar ökologischer Vorrangfläche• Aussaat unter einer Hauptkultur, Flächen müssen bis zum 15.2. des Jahres nach der Ernte der Hauptkultur erhalten bleiben• Im Jahr der Ernte der Hauptfrucht ist keine Futternutzung möglich• Es ist keine mineralische Düngung (auch kein Klärschlamm) und kein Pflanzenschutz auf den Flächen erlaubt• Nach dem 15.02. ist ein Futterschnitt möglich• Nach dem 15.02. ist eine Überführung der Untersaat in eine Hauptfrucht oder Brachebegrünung möglich.

Weitere Informationen zur erfolgreichen Etablierung einer Untersaat finden Sie bei dsv-saaten.de

Quelle: dsv-saaten.de