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DVT warnt vor ordnungspolitischen Eingriffen in Rohstoffmärkte

Der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) hat vor ordnungspolitischen Eingriffen in die Rohwarenmärkte im Hinblick auf die Debatte um gentechnisch veränderte Organismen in der Fütterung gewarnt. Dr. Hermann-Josef Baaken, DVT-Geschäftsführer, warnte davor, dass übertriebene Vorgaben aus der Lebensmittelwirtschaft, Importverbote oder willkürliche Einsatzbeschränkungen zu Wettbewerbsverlusten sowie Marktveränderungen für die heimische Veredlungswirtschaft führen könnten. Auch bei der Einschränkung des Einsatzes von importierten Eiweißfuttermitteln, sei damit zu rechnen. Der Verzicht auf importierte Proteinfuttermittel zur Vermeidung von GVO-Futtermitteln würde wegen dem Rückgang der tierischen Produktion und der Wettbewerbsnachteile volkswirtschaftliche Verluste von etwa 30 Mrd. Euro bedeuten.

Der Umstieg auf heimische Eiweißlieferanten sei keine realistische Alternative, so Baaken weiter.

Quelle: AgE