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USA: Mehr Milch – gleichzeitig weniger Export und mehr Import

In den USA legte die Milcherzeugung in den ersten beiden Monaten von 2015 um 1,9 % auf 15,34 Mio. t zu. Da gleichzeitig allerdings der Exportabsatz von Milchprodukten zurückgegangen ist und vor allem mehr Käse und Butter importiert wird, steigen die Lagerbestände an.

Zusätzliche Milch wird hauptsächlich zu Käse und Magermilchpulver verarbeitet

Ein beachtlicher Teil der zusätzlichen Milch dürfte laut der Mitteilung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung GmbH (ZMB) in die Herstellung von Käse gegangen sein, die um 3,2 % auf 844.465 t angestiegen ist. Die Verkäufe von Käse auf den Weltmarkt gingen gegenüber den ersten beiden Monaten von 2014 allerdings um 15,8 % auf 53.345 t zurück. Damit einher ging ein Anstieg der Käsebestände, die Ende Februar um 5,9 % höher waren als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Ende Januar hatten sie noch um 2,3 % über dem Vorjahresniveau gelegen.

Um 4,1 % gewachsen ist die Herstellung von Magermilchpulver. Hier sind die Exporte ebenfalls geschrumpft. Die Bestände von Magermilchpulver haben sich nach Angaben des USDA gegenüber Januar 2015 kaum erhöht, waren allerdings mit 101.181 t Ende Februar um 32,6 % umfangreicher als vor einem Jahr. Zugelegt haben sollen ebenfalls die Produktion von Vollmilchpulver und Molkenpulver.

Bei Butter ging die Herstellung um 3,1 % zurück, während die Ausfuhren gleichzeitig um 73,3 % sanken. Die Lagerbestände waren um 3,7 % umfangreicher als Ende Februar 2014.

Weniger Käse und Butter exportiert - aber dafür mehr davon importiert

Anders als bei den Exporten auf den Weltmarkt, die bei allen Produkten gesunken sind, stiegen die Importe teilweise an. An Käse wurden mit 24.566 t 23,9 % mehr importiert, während sich die ansonsten vergleichsweise geringen Buttereinfuhren fast verdreifacht haben. Die Importe der übrigen Milchprodukte seien mengenmäßig unbedeutend. (ZMB)