Rohstoffwert Milch steigt im November leicht

Im November 2020 hat sich der Rohstoffwert Milch leicht um 0,1 Cent oder 0,3 % von 31,5 auf 31,6 Cent je kg Milch erhöht. 
Die minimale Erhöhung ist auf höhere Preise für Butter (+2,3 %) und geringere Preise für Magermilchpulver (-1,2 %) zurückzuführen. Die mittleren Butterpreise stiegen um 8,2 €/100 kg auf 366,6 €/100 kg Produkt. Die Preise für Magermilchpulver sanken um 2,5 €/100 kg auf 211,1 €/100 kg.
Gegenüber dem Vorjahresmonat November 2019 (35,7 Cent) liegt der derzeitige Rohstoffwert im November 2020 um 4,1 Cent niedriger (- 11,5 %).

Der ife Rohstoffwert ist ein Frühindikator

  • Der vom ife Institut für Ernährungswirtschaft (Kiel) monatlich ermittelte Rohstoffwert Milch gilt als Frühindikator für die tendenzielle Preisentwicklungen auf den Milchmarkt in Deutschland. 
  • Berechnungsbasis sind die Bruttoerlöse abgeleitet aus den durchschnittlichen Marktpreisen der Notierungsbörse in Kempten für Butter (geformt und lose) sowie für Magermilchpulver (Lebensmittel- und Futtermittelqualität), ohne Berücksichtigung langfristiger Kontrakte.
  • Er gilt für eine Standardmilch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß, ab Hof des Milcherzeugers, ohne Mehrwertsteuer, d.h. durchschnittliche Erfassungskosten vom Milcherzeuger bis zur Molkerei in Höhe von 1,4 Cent je kg Milch sind berücksichtigt.
  • Der Rohstoffwert Milch gibt nicht den Milchauszahlungspreis einer bestimmten Molkerei an, da er nur Erlöse aus Butter und Magermilchpulver zugrunde legt, keine Vertragslaufzeiten zwischen Weiterverarbeitung, Handel und Molkereien berücksichtigt und nur das gewählte Erlös-, Kosten- und Mengenszenario den Wert für den Rohstoff Milch ermittelt.
Quelle: ife


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