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Rindfleisch nach Pro Weideland-Kriterien

Mit der Westfleisch SCE (Münster, NRW) steigt der erste Fleischvermarkter bei dem Label Pro Weideland ein. Seit November 2018 erhalten Verbraucher neben Milchprodukten auch Rindfleisch mit dem Gütesiegel für Weidehaltung. Das Fleisch wurde vor drei Monaten zunächst in ausgewählten Lebensmittelmärkten in Hamburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern eingeführt. Die Vermarktung sei gut angelaufen, „die Resonanz durchweg positiv“, bilanziert Heribert Qualbrink, Einkaufsleiter Landwirtschaft bei Westfleisch.

Innerhalb des ersten Jahres will Westfleisch 2.000 Rinder in das Programm integrieren und zahlt pro Weidekuh 15 € extra an die Milchkuhhalter. Die Kühe stammen vorrangig von Landwirten aus dem Raum Oldenburg/Ostfriesland und den umliegenden Weideregionen. „Das Konzept basiert auf einem engen Austausch mit der - ebenfalls genossenschaftlichen - Molkerei Ammerland, um weitere Mehrwerte für Landwirte zu schaffen, die sich im Pro Weideland Label engagieren“, erläutert Qualbrink.

Das Label regelt, dass die Rinder insb. Kühe ganzjährige Bewegungsfreiheit haben, an mindestens 120 Tagen 6 Stunden lang auf der Weide grasen und nur gentechnikfreies Futter erhalten. Pro Kuh und Jahr müssen mindestens 2.000 m² Grünland und davon mindestens 1.000 m² Weidefläche zur Verfügung stehen.

Quelle: Pro Weideland