Q-Check: Hilfe für tierschutzbezogene Eigenkontrolle

, Elite 2/2014). Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte Projekt „Q Check“ will die Landwirte dabei unterstützen, indem dafür bereits vorhandene Daten genutzt und digital ausgewertet werden. In Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut (TI) und der Hochschule Osnabrück wurde für Q-Check mittels Expertenbefragungen ein erstes Bündel von Indikatoren zur Messung des Tierwohls definiert. Dazu gehören:
  • der Anteil der Kühe in einer Herde mit einem Milchzellgehalt von weniger als 100.000 Zellen/ml bzw. mehr als 400.000 Zellen/ml sowie die Mastitisrate bei erstlaktierenden Tieren oder Neuinfektionen im Bestand, wobei auch die Heilung berücksichtigt werde.
  • der Anteil der Kühe in der Frühlaktation mit einem Fett-Eiweiß-Quotienten über 1,5 bzw. unter 1,0.
  • die Merzungsrate sowie die Nutzungsdauer.
  • der Anteil der Totgeburten und Kälberverluste bis zum siebten Tag sowie die Mortalität bei Kühen und Kälbern.

Den Wissenschaftlern zufolge können über bestehende Datenquellen wie der Milchleistungs- und Milchgüteprüfung, dem Herkunftsinformationssystem Tier (HI-Tier) sowie dem Qualitätsmanagementsystem Milch (QM-Milch) zwischen 88 % und 100 % der Milchkühe in Deutschland über diese Indikatoren abgedeckt werden.
„Es war uns wichtig, die Durchführung der betrieblichen Eigenkontrolle effizient und praxisnah zu unterstützen“, erklärte Projektkoordinatorin Dr. Sabrina Hachenberg vom Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ). Daher werde auf etablierte und deutschlandweit vereinheitlichte Analyse- und Erfassungssysteme zurückgegriffen. Ziel sei es, bis zum Projektende im Juni 2020 den Landwirten mit einem „Q-Check-Report“ ein Onlinetool zur Verfügung zu stellen, mit dem die eigenen Betriebsergebnisse mit denen anderer Halter verglichen werden könnten.
Quelle: AgE
, Elite 2/2014). Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte Projekt „Q Check“ will die Landwirte dabei unterstützen, indem dafür bereits vorhandene Daten genutzt und digital ausgewertet werden. In Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut (TI) und der Hochschule Osnabrück wurde für Q-Check mittels Expertenbefragungen ein erstes Bündel von Indikatoren zur Messung des Tierwohls definiert. Dazu gehören:
  • der Anteil der Kühe in einer Herde mit einem Milchzellgehalt von weniger als 100.000 Zellen/ml bzw. mehr als 400.000 Zellen/ml sowie die Mastitisrate bei erstlaktierenden Tieren oder Neuinfektionen im Bestand, wobei auch die Heilung berücksichtigt werde.
  • der Anteil der Kühe in der Frühlaktation mit einem Fett-Eiweiß-Quotienten über 1,5 bzw. unter 1,0.
  • die Merzungsrate sowie die Nutzungsdauer.
  • der Anteil der Totgeburten und Kälberverluste bis zum siebten Tag sowie die Mortalität bei Kühen und Kälbern.

Den Wissenschaftlern zufolge können über bestehende Datenquellen wie der Milchleistungs- und Milchgüteprüfung, dem Herkunftsinformationssystem Tier (HI-Tier) sowie dem Qualitätsmanagementsystem Milch (QM-Milch) zwischen 88 % und 100 % der Milchkühe in Deutschland über diese Indikatoren abgedeckt werden.
„Es war uns wichtig, die Durchführung der betrieblichen Eigenkontrolle effizient und praxisnah zu unterstützen“, erklärte Projektkoordinatorin Dr. Sabrina Hachenberg vom Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ). Daher werde auf etablierte und deutschlandweit vereinheitlichte Analyse- und Erfassungssysteme zurückgegriffen. Ziel sei es, bis zum Projektende im Juni 2020 den Landwirten mit einem „Q-Check-Report“ ein Onlinetool zur Verfügung zu stellen, mit dem die eigenen Betriebsergebnisse mit denen anderer Halter verglichen werden könnten.
Quelle: AgE


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