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Moskau erlaubt Anbau von GVO-Soja und Mais

Ab dem kommenden Jahr sollen in Russland gentechnisch veränderte (GV-)Sorten landwirtschaftlicher Kulturen für den Markt produziert werden dürfen. Die formalen Voraussetzungen dafür schaffe eine Regierungsverordnung, die Ende September erlassen worden sei und im Juli 2014 in Kraft trete, so die Moskauer Wirtschaftszeitung "Vedomosti".
In anderthalb bis zwei Jahren nach dem Beginn der Registrierung könnten dann praktisch die ersten Produktionsgenehmigungen erteilt werden, so der Präsident der Russischen Getreideunion, Arkadij Slotschewskij.

Nach Slotschewskijs Ansicht seien die GV-Sorten bei den russischen Agrarunternehmen sehr gefragt. Als Grund wurden reduzierte Produktionskosten genannt, so könnten beispielsweise die Soja-Produktionskosten um 20 % sinken, auch wenn das Saatgut um die Hälfte teurer sei. Laut Experten ist neben Soja auch der Anbau von GV-Mais in Russland aussichtsreich. Allerdings werden die Produzenten in einem hohen Maße auf die Einfuhren von Saatgut und entsprechenden Pflanzenschutzmitteln angewiesen sein. (AgE)