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Mittwoch entscheidet sich, ob es Dürrehilfen geben wird

Am morgigen Dienstag (21.08.2018) werden die letzten Meldungen der Länder zu regionalen Dürreschäden beim Berliner Agrarressort eingehen. Am Mittwoch (22.08.) will die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den aktualisierten Erntebericht dann im Bundeskabinett vorstellen. Am gleichen Tag soll auf Grundlage des amtlichen Berichts auch die Entscheidung fallen, ob es sich bei der diesjährigen Trockenheit um einen nationalen Notstand handelt oder nicht. Im Falle einer offiziellen Einstufung der Dürre als Notstand von nationaler Bedeutung werde der Bund umgehend mit den Ländern in Verhandlungen über eine Vereinbarung für Hilfsmaßnahmen eintreten.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin pocht bei Hilfsmaßnahmen auf eine zielgenaue Unterstützung der betroffenen Landwirte. Pauschale Hilfen mit der Gießkanne werde es nicht geben, betonte die Ministerin. Kurzfristig gehe es vielmehr um die Sicherung der Futtergrundlage der Tierhalter in den Dürregebieten sowie um die Unterstützung für Betriebe, die in ihrer Existenz gefährdet seien.

Um den viehhaltenden Landwirten bei der Versorgung ihrer Tiere unter die Arme zu greifen, hat das Bundeskabinett ebenfalls am vergangenen Mittwoch eine Verordnung beschlossen, durch die die Nutzung von Zwischenfrüchten auf Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) für Futterzwecke zugelassen werden soll.

Quelle: AgE