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Milchmarkt: Die Folgen des "Brexit" sind nicht kalkulierbar!

Mit gravierenden Folgen für das Marktgeschehen rechnet Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes (MIV) durch den bevorstehenden "Brexit" im Frühjahr 2019. Großbritannien sei ein wichtiger Importeur für Butter und Joghurt sowie insbesondere für Käse. Nach wie vor hoffe die deutsche Molkereibranche "trotz der harten Worte der Verhandlungspartner "auf eine für beide Seiten zufriedenstellende politische Lösung". In jedem Fall seien die Auswirkungen auf den Milchmarkt nicht vorhersehbar. Dabei könnten einzelne Unternehmen der Branche in Deutschland von den Entwicklungen kaum betroffen sein, andere dagegen schwerwiegend und die auch in Großbritannien ansässigen könnten sogar profitieren. Das Molkereiunternehmen Arla Foods hat sich anlässlich der gestrigen (25.10.2018) Konferenz „Beyond Brexit: Farming for our Future“ in London, bei dem sich erstmalig Landwirte, Regierungsvertreter und Unternehmen aus Großbritannien und fünf europäischen Mitgliedsstaaten trafen, wiederholt gegen einen möglichen "No-Deal-Brexit" ausgesprochen.

Quelle: MIV, Arla Foods