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Milchkuhhalter investieren wieder

Die Bereitschaft zu Investitionen unter den Milchkuhhaltern in Deutschland hat zuletzt offenbar spürbar zugenommen. Das ergab eine telefonische Befragung von knapp 2.000 Landwirten des Marktforschungsunternehmens AgriDirect Deutschland GmbH.

Knapp 9,1 % der befragten Milchkuhhalter gaben an,in Melkanlagen investieren zu wollen. Damit stieg die Bereitschaft um knapp 3 % gegenüber dem Vorjahr an. Weitere Ergebnisse der Umfrage:

  • 63,5 % der Investitionswillige Landwirte wollen sich einen einen Melkroboter anschaffen, 16,3 % von ihnen einen Fischgrätenmelkstand
  • 5,6 % der Milcherzeuger wollen binnen der nächsten zwei Jahre in Fütterungstechnik investieren
  • Rund 60 % der betreffenden Betriebe haben vor, in eine angehängte Maschine zu investieren, 21,5 % in einen Selbstfahrer und 11,2 % in ein automatisches Fütterungssystem.
  • Etwa 9 % der befragten Milchbauern beabsichtigten, in Fahrsilos zu investieren. Ein Viertel davon plant dabei eine Investition in der ersten Jahreshälfte 2020. Knapp jeder Sechste von ihnen erklärte, im zweiten Halbjahr 2020 die Investition tätigen zu wollen.

Auch Renovierungspläne hegen wieder mehr deutsche Milchviehhalter: Hier wuchs der Anteil von nur 2,5 % im Jahr 2018 auf 3,5 %, was nahezu wieder dem Stand von 2017 entspricht, als 3,8 % Renovierungspläne hatten. Dagegen planen weniger Betriebe einen Neubau, nämlich 5,9 % gegenüber 6,6 % im Jahr 2018. Im vergangenen Jahr hatte dieser Anteil allerdings deutlich zugenommen, und zwar um 1,6 Prozentpunkte.

Quelle: AgE