Milchanlieferung erholt sich, Spotmilchpreise sinken

Nach dem Ende der Hitzewelle hat sich die Milchanlieferung stabilisiert. Laut Schnellberichterstattung der ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH erfassten die Molkereien in Deutschland zum Monatswechsel +0,2 % mehr Milch als in der Vorwoche. Damit bewegte sich die Milchanlieferung um -0,3 % unter dem Niveau der Vorjahreswoche, die durch einen hitzebedingt deutlichen Rückgang gekennzeichnet gewesen war. Versandmilch steht damit nun wieder in umfangreicheren Mengen zur Verfügung und wird zu etwas geringeren Preisen gehandelt.
Das Handelsunternehmen Trigona Dairy Trade berichtet für den niederländischen Spotmarkt zum 11. September 2020 von einem Durchschnittspreis bei 36,50 € pro 100 kg Rohmilch (4,4 % Fett). In der Vorwoche betrug dieser noch 38,0 €.  Die Molkerei Industrie nennt Orientierungspreise für in dieser Woche zur Lieferung in der kommenden Woche gehandelte Versandmilch (3,7% Fett) von 32,26 € (Nord) und 35,67 € (Süd). In der Vorwoche lagen diese bei 32,94 € (Nord) und 35,33 € (Süd).
Quellen: ZMB, Trigona Dairy Trade, Molkerei Industrie


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