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Mecklenburg-Vorpommern: Weidetierhalter finanziell überfordert mit Wolf

Die Weidetierhalter in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich inzwischen finanziell und auch personell darin überfordert, aus eigener Kraft ihre Tiere wolfsicher zu schützen. Das haben der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern und sieben weitere Verbände in dem Positionspapier „Tierschutz vor dem Wolf“ zum Ausdruck gebracht, das am vergangenen Mittwoch (21.6.) beim landesweit ersten Mahnfeuer gegen den Wolf vorgestellt wurde.

Darin wird unter anderem ein Rechtsanspruch auf die Entschädigung von finanziellen Mehraufwendungen im Bereich der Prävention und von Verlusten gefordert. Alle tatsächlich entstehenden Mehraufwendungen müssten auf schnellem, unbürokratischem Wege vollumfänglich ausgeglichen werden. Dabei müssten Ansprüche auch dann anerkannt werden, wenn ein Wolfsriss nur mit hoher Wahrscheinlichkeit, nicht aber eindeutig festgestellt worden sei. Daneben fordern die Organisationen unter anderem die Definition eines „guten Erhaltungszustandes“ für die Wolfsbestände und wirksame Instrumente zur Regulierung im Fall der Überschreitung.

Quelle: AgE